Bild folgtKI-generierte IllustrationDittrichia graveolens
Auch bekannt als: Inula graveolens
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Arten
interagieren
4
Interaktionen
dokumentiert
Typisch für den Klebalant (Dittrichia graveolens) sind seine klebrigen, stark aromatisch duftenden Blätter und die zahlreichen kleinen, gelben Blütenköpfe. Im naturnahen Garten ist diese Art besonders wertvoll, da sie erst spät im Jahr blüht und somit eine wichtige Brücke im Nahrungsangebot schlägt. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren vor allem Schmetterlinge wie der Kleine Kohlweißling (Pieris rapae) und der Große Kohlweißling von seinem Nektar. Wenn du einen sonnigen Standort mit kalkhaltigem Boden hast, ist diese Pflanze eine wunderbare Ergänzung für deine spätsommerliche Artenvielfalt. Du machst damit alles richtig, um spezialisierten Insekten auch im September noch Nahrung zu bieten.
Späte gelbe Blütenpracht: Die unverzichtbare Nektarquelle für Kohlweißlinge.
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Der Klebalant ist eine wichtige Tankstelle für späfliegende Insekten. Nach aktuellen Beobachtungsdaten nutzen vor allem der Kleine Kohlweißling (Pieris rapae) und der Große Kohlweißling die gelben Blüten intensiv zur Nektaraufnahme. Durch die späte Blütezeit von Juli bis September bietet die Pflanze Energie, wenn viele heimische Arten bereits verblüht sind. Die winzigen Samen haben ein Gewicht von nur 0.37 mg, was eine effiziente Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht. Im Winter dienen die vertrockneten Fruchtstände als Rückzugsort für Kleinstlebewesen. Da er kalkhaltige Standorte bevorzugt, bereichert er gezielt die Lebensgemeinschaften warmer Trockenstandorte.
Bitte beachte, dass der Klebalant (Dittrichia graveolens) als nicht kindersicher eingestuft wird. Bei Fragen oder im Falle eines versehentlichen Verzehrs wende dich bitte an den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jul – Sep
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.466 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Ellenberg Licht 8: Wähle einen vollsonnigen Platz, an dem die Pflanze mindestens 6 bis 8 Stunden direktes Sonnenlicht erhält.
Ellenberg Feuchte 4: Der Boden sollte trocken bis frisch (mäßig feucht) sein; vermeide dauerhafte Nässe.
Bodenbeschaffenheit: Als Mittelzehrer bevorzugt er normalen Gartenboden mit mittlerem Nährstoffgehalt.
Kalkgehalt: Achte auf einen kalkhaltigen oder basischen Boden (Reaktion 8).
Wuchshöhe: Die Pflanze erreicht eine Höhe von 0.47 m, was sie ideal für den mittleren Beetbereich macht.
Pflanzzeit: Setze den Klebalant im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden frostfrei ist.
Pflege: Da die Samen mit 0.37 mg sehr leicht sind und über den Wind verbreitet werden, kannst du Verblühtes entfernen, um eine starke Selbstaussaat zu begrenzen.
Gute Partnerin: Der Gewöhnliche Natternkopf (Echium vulgare) passt hervorragend, da er ähnliche Ansprüche an Sonne und Kalk stellt.
Der Klebalant gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz als Neophyt (eine Pflanze, die nach 1492 eingeführt wurde) verbreitet und besiedelt dort bevorzugt warme, sonnige Ruderalstellen (vom Menschen geprägte Rohbodenstandorte). Die krautige Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von genau 0.47 m und bildet verzweigte Triebe aus. Charakteristisch sind die breitblättrigen, drüsig behaarten Blätter, die der Pflanze ihren Namen geben.
2 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →