Bild folgtKI-generierte IllustrationDoronicum hungaricum
Auch bekannt als: Doronicum hungaricum
Mit ihren leuchtend gelben Korbblüten, die wie kleine Sonnen über den breiten, grünen Blättern schweben, fällt die Ungarische Gämswurz sofort auf. Als krautige Pflanze bringt sie schon früh im Jahr wertvolle Struktur in Deine Beete, während viele andere Arten noch im Winterschlaf verharren. Für die Artenvielfalt im Garten ist sie besonders wichtig, da sie eine Brücke in der oft blütenarmen Zeit des Vorfrühlings schlägt. Da ihre Samen mit nur 0,82 mg extrem leicht sind, nutzt sie die Kraft des Windes, um sich neue Plätze zu erobern. Wenn Du einen halbschattigen Platz unter Bäumen hast, ist sie genau die richtige Wahl für Dich.
Ein leuchtender Frühlingsbote, der halbschattige Gartenplätze zum Strahlen bringt.
Nach aktuellen Beobachtungen zur Blütezeit im April stellt die Ungarische Gämswurz eine wichtige Ressource für frühe Bestäuber dar. Da Korbblütler ihren Nektar und Pollen offen präsentieren, ist die Nahrung für Insekten mit kurzen Rüsseln leicht erreichbar. Die extrem leichten Samen (0,82 mg) sind ein Paradebeispiel für die Windausbreitung, wodurch die Pflanze dynamisch durch den Garten wandern kann. Auch wenn keine spezifischen Daten zu Raupen vorliegen, bereichert die Art das Nahrungsnetz an schattigen Standorten, die oft artenarm sind. Durch ihre frühe Entwicklung bietet sie Deckung für Bodenbewohner, sobald der Frost nachlässt.
Bitte beachte, dass die Ungarische Gämswurz nicht als kindersicher eingestuft wird. Da alle Pflanzenteile bei Verzehr oder Hautkontakt Reizungen auslösen können, sollten Kinder und Haustiere ferngehalten werden. Im Falle eines Unfalls wende Dich bitte sofort an den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen halbschattigen Platz, idealerweise unter laubabwerfenden Gehölzen, die im Frühjahr Licht durchlassen.
Boden: Der Boden sollte humos und gut durchlässig sein, da sie keine Staunässe (stehendes Wasser) verträgt.
Feuchtigkeit: Halte die Erde gleichmäßig frisch, besonders während der Blütezeit im April.
Pflanzzeit: Die beste Zeit zum Einsetzen ist das Frühjahr (März bis Mai) oder der Herbst (September bis November).
Pflanzabstand: Halte etwa 30 bis 40 Zentimeter Abstand ein, damit sich die Blattrosetten frei entfalten können.
Vermehrung: Lass die verblühten Köpfe stehen, wenn Du die natürliche Fernausbreitung durch die leichten Flugsamen fördern möchtest.
Winterschutz: Die Pflanze ist winterhart und benötigt keinen zusätzlichen Schutz.
Gute Partnerin: Die Frühlings-Platterbse (Lathyrus vernus) – sie liebt den gleichen Standort und ergänzt das Gelb mit ihren violetten Blüten wunderbar.
Die Ungarische Gämswurz (Doronicum hungaricum) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist eine typische Vertreterin der Flora im östlichen Mitteleuropa. In der Natur findet man sie bevorzugt an lichten Waldrändern oder in Gebüschen, wo sie im Halbschatten gedeiht. Als nicht verholzte, ausdauernde Pflanze bildet sie im Boden ein Rhizom (einen waagerecht wachsenden Wurzelstock), aus dem sie jedes Jahr neu austreibt. Typisch für diese Art ist der unverzweigte Stängel, der meist nur eine einzige, große Blüte trägt, was sie von anderen Gämswurz-Arten unterscheidet.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →