Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Die Spinne (Dysdera udata) erkennt man an ihrer Zugehörigkeit zu den Spinnentieren (Arachnida), wobei diese spezielle Art nach wissenschaftlichen Daten in der Region Zypern beheimatet ist. Als räuberisch lebendes Tier nimmt sie eine wichtige Rolle im Naturhaushalt ein, indem sie zur Regulation kleinerer wirbelloser Tiere (Tiere ohne Wirbelsäule) beiträgt. In ihrem Lebensraum bevorzugt sie meist geschützte, dunkle Bereiche, was für diese Tiergruppe sehr typisch ist. Da sie vorwiegend nachts aktiv ist, bleibt sie den Augen der Gartenbesitzer meist verborgen. Für einen ökologisch orientierten Garten ist die Anwesenheit solcher Jäger ein Gewinn, da sie Teil des natürlichen Netzwerks sind. Sie können den Erhalt der Artenvielfalt unterstützen, indem Sie im Garten wilde Ecken mit Totholz (abgestorbenem Holz) oder Steinhaufen zulassen. Solche Strukturen bieten den Tieren notwendige Rückzugsräume und Tagesverstecke. Der konsequente Verzicht auf Pestizide (chemische Pflanzenschutzmittel) ist zudem die wichtigste Maßnahme, um diese nützlichen Jäger zu schützen. Ein vielfältig gestalteter Garten bietet den Tieren die Lebensgrundlage, die sie für ihre Entwicklung benötigen. Durch das Belassen von organischem Material im Garten fördern Sie indirekt das Nahrungsangebot für diese faszinierenden Lebewesen.
Diese Spinne ist für den Menschen vollkommen harmlos und verfügt über kein Gefährdungspotenzial. Es sind keine speziellen Schutzstatus für diese Art in den vorliegenden Daten verzeichnet. Wie die meisten Spinnen verhält sie sich gegenüber Menschen äußerst scheu und flieht bei Störung in dunkle Verstecke.
Taxonomisch (die Einordnung in das System der Lebewesen betreffend) gehört *Dysdera udata* zur Ordnung der Webspinnen innerhalb der Klasse der Spinnentiere. Die Verbreitung dieser Art ist laut aktueller Datenlage auf das europäische Zypern begrenzt. Innerhalb ihrer Gattung (Gruppe verwandter Arten) repräsentiert sie die ökologische Nische bodenbewohnender Jäger. Spezifische biologische Wechselbeziehungen zu Pflanzen sind für diese Art in der Fachliteratur bisher nicht dokumentiert.
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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