Bild folgtKI-generierte IllustrationEnneapogon cylindricus
Auch bekannt als: Enneapogon cylindricus
Du erkennst Enneapogon cylindricus an seinen markanten, zylindrischen Blütenständen, die wie kleine, silbrige Bürsten über dem Laub stehen. Dieses zierliche Gras bereichert trockene Gartenbereiche durch seine feine Textur und hohe Standfestigkeit. Da es eine Wuchshöhe von genau 0,35 m erreicht, fügt es sich ideal in kleinere Beete oder Steingartenanlagen ein. Seine extrem leichten Samen werden durch den Wind verbreitet, was für eine natürliche Dynamik in deiner Pflanzung sorgt. Für Gartenbesitzer, die eine pflegeleichte Lösung für sonnige Standorte suchen, ist dieses Süßgras eine bereichernde Wahl. Hol dir diesen filigranen Strukturgeber in dein grünes Wohnzimmer!
Filigraner Überlebenskünstler: 35 cm geballte Struktur für sonnige Trockenbeete.
In naturnahen Gärten übernehmen Gräser wichtige strukturelle Aufgaben. Die Samen von Enneapogon cylindricus sind mit einem Gewicht von 0,3589 mg so leicht, dass sie über weite Strecken durch den Wind verteilt werden und im Winter eine Nahrungsquelle für kleine Vogelarten bieten können. Da die Halme auch über die kalte Jahreszeit stehen bleiben, dienen sie als wertvoller Überwinterungsort für nützliche Bodenbewohner wie Laufkäfer. Die Blattfläche von 367,0 mm² bietet zudem einen mikroklimatischen Schutzraum für Kleinstinsekten. Auch wenn spezifische Daten zu Bestäubern für diese Art lokal begrenzt sind, fördert die Pflanze die strukturelle Diversität in trockenen Gartenbereichen.
Bitte beachte, dass dieses Gras als nicht kindersicher eingestuft wird. Die feinen Grannen (borstenartige Fortsätze an den Blüten) oder die Blattränder können bei Berührung Hautreizungen verursachen. Es empfiehlt sich, die Pflanze in Bereichen zu setzen, in denen nicht direkt gespielt wird, um Kontakt mit empfindlicher Haut zu vermeiden.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.35 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, da das Gras viel Wärme für eine gute Entwicklung benötigt.
Boden: Der Untergrund sollte gut durchlässig und eher mager (nährstoffarm) sein. Mische bei schwerem Boden Sand oder feinen Kies unter, um die Drainage (Wasserabfluss) zu verbessern.
Pflanzzeit: Setze das Gras idealerweise im Frühling (März bis Mai), damit es bis zum Winter fest eingewurzelt ist.
Pflanzabstand: Halte etwa 25 bis 30 cm Abstand zu benachbarten Pflanzen ein.
Bewässerung: Nur in der Anwachsphase regelmäßig gießen, danach ist das Gras sehr trockenheitsverträglich.
Pflege: Schneide die vertrockneten Halme erst im späten Winter zurück, um das Herz der Pflanze vor Frost zu schützen.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet sich moderat durch Selbstaussaat über den Wind.
Gute Partnerin: Die Färber-Hundskamille (Anthemis tinctoria) — sie teilt die Vorliebe für sonnige Magerstandorte und bildet mit ihren gelben Blüten einen schönen Kontrast zum silbrigen Gras.
Dieses Gras gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und zur Gattung Enneapogon. In seiner natürlichen Umgebung besiedelt es Xerothermstandorte (trockene, warme Lebensräume), was es besonders widerstandsfähig gegen Hitze macht. Morphologisch zeichnet es sich durch einen nicht verholzten Wuchs und eine im Vergleich zu anderen Gräsern eher breitblättrige Laubstruktur aus. Die Pflanze erreicht eine präzise Höhe von 0,35 m. Eine biologische Besonderheit ist das geringe Diasporengewicht (Samengewicht) von nur 0,3589 mg, was die Fernausbreitung durch Luftströmungen begünstigt.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →