Bild folgtKI-generierte IllustrationErignathus barbatus
Auch bekannt als: Bartrobbe
An den auffällig langen und dichten Barthaaren erkennst du die Bartrobbe (Erignathus barbatus), die zu den Hundsrobben (Phocidae) gehört. Ihre Jagdstrategie im Wasser basiert auf der Nutzung hochsensibler Tasthaare (Vibrissen), mit denen sie den Meeresgrund nach Nahrung absucht. Während ihrer Jagdzüge unternehmen die Tiere ausgedehnte Tauchgänge in der Nähe von Küsten oder Flussmündungen. In Deutschland, Österreich oder der Schweiz begegnest du diesem Meeressäuger nur äußerst selten als Irrgast an den Küsten. Das Tier ist ganzjährig aktiv und hält keinen Winterschlaf (eine monatelange Schlafphase), da es auch im Winter im Wasser jagt. Als Raubtier übernimmt es eine wichtige Rolle bei der Regulierung von Beständen in seinem Ökosystem. Wenn du an der Küste lebst, kannst du zum Schutz beitragen, indem du bei Sichtungen einen großen Sicherheitsabstand einhältst. So vermeidest du, dass das Tier unnötig Energie für die Flucht verbraucht. Beobachte das Verhalten am besten aus der Ferne mit einem Fernglas, um die natürliche Lebensweise nicht zu stören.
Die Bartrobbe ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) streng geschützt. Bei einer zufälligen Begegnung am Strand solltest du unbedingt Distanz wahren, da das Tier Menschen gegenüber scheu reagiert. Eine Verwechslung mit anderen heimischen Robben ist wegen der markanten Gesichtszüge kaum möglich.
Körper
Körperlänge
264.6575 cm
Gewicht
283333.33 g
Max. Lebensalter
31.4525 Jahre
Fortpflanzung
Wurfgröße / Gelege
1, 0.945× pro Jahr
Tragezeit
275.16878 Tage
Geschlechtsreife
~5.4 Jahre
Ernährung & Verhalten
Die Bartrobbe (Erignathus barbatus) wird taxonomisch (nach der wissenschaftlichen Einordnung) in die Ordnung der Raubtiere und die Familie der Hundsrobben (Phocidae) eingeordnet. In der Region Deutschland, Österreich und Schweiz ist die Art nicht dauerhaft heimisch, wird jedoch sporadisch als seltener Gast an den Meeresküsten gesichtet. Sie lässt sich von verwandten Arten vor allem durch ihr charakteristisches Gesicht mit den sehr kräftigen Barthaaren unterscheiden. Da spezifische Körpermaße in der Datenbank fehlen, bleibt das Merkmal der Barthaare das wichtigste Unterscheidungsmerkmal.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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