Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Syrphidae
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Unverwechselbar ist die Hummel-Keilfleckschwebfliege durch ihre dichte, pelzige Behaarung, die sie wie eine kleine Hummel erscheinen lässt. Du findest diese Fliege in zwei Generationen pro Jahr in deinem Garten, wobei die erste im Frühjahr und die zweite im Hochsommer erscheint. Ihre Eier legt sie gezielt an schlammigen Uferzonen oder in sehr feuchtem Kompost ab. Die daraus schlüpfenden Larven werden wegen ihres langen Atemrohrs als Rattenschwanzlarven bezeichnet; dieses Rohr dient ihnen als Schnorchel in sauerstoffarmem Schlamm. Im zeitigen Frühjahr benötigt sie blühende Weiden oder Schlehen als erste Energiequelle. Die Sommergeneration ist häufig auf Wiesen-Bärenklau, Brombeeren oder Arznei-Baldrian beim Nektartrinken zu beobachten. Die Larven verpuppen sich schließlich im Boden oder überwintern direkt im feuchten Substrat. Du kannst die Art fördern, indem du eine flache Wasserschale mit Laub und Erde im Schatten aufstellst, was als Eiablageplatz dient. Auch das Belassen von Wildkrautinseln mit Doldenblütlern sichert ihr Überleben über den Sommer.
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Obwohl sie wehrhaften Hummeln täuschend ähnlich sieht, besitzt sie keinen Stachel und kann weder beißen noch stechen. Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher, der zudem als wichtiger Bestäuber fungiert.
Die Hummel-Keilfleckschwebfliege gehört zur Familie der Syrphidae (Schwebfliegen) und ist in ganz Europa weit verbreitet. Sie nutzt die sogenannte Mimikry, eine Form der Schutzzuordnung, bei der sie das Aussehen von Hummeln nachahmt, um Fressfeinde abzuschrecken. Ein wichtiges Bestimmungsmerkmal ist die sogenannte vena spuria (Scheinader), eine zusätzliche Längsader im Flügel, die für Schwebfliegen typisch ist. Ihre ökologische Nische liegt in der Zersetzung organischer Stoffe in Kleingewässern.
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•EuPPollNet (CC BY 4.0) – Hervías-Parejo et al. 2023, Zenodo doi:10.5281/zenodo.7985884
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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