Bild folgtKI-generierte IllustrationEucalyptus globulus
Auch bekannt als: Blauer Eukalyptus, Gewöhnlicher Eukalyptus, Gemeiner Eukalyptus
Schon von weitem fällt der Blaue Eukalyptus (Eucalyptus globulus) durch seine markanten, silbrig-bläulichen Blätter und den intensiven Duft seiner ätherischen Öle auf. Als Biologe schätze ich seine imposante Erscheinung, die in unseren Gärten meist als Kübelpflanze gepflegt wird, da er ursprünglich aus Tasmanien stammt. Er ist ein rasch wachsender Baum, der eine beachtliche Höhe von 40,0 Metern erreichen kann. Da er nicht gebietsfremd ist, sind keine spezifischen Beziehungen zu hiesigen Insektenarten wie Wildbienen oder Schmetterlingen belegt. Wenn du ein Stück Exotik suchst, solltest du für diesen Baum unbedingt viel Platz einplanen.
Silberblauer Riese: Ein imposanter Baum, der bis zu 40 Meter Höhe erreicht.
Der ökologische Beitrag des Blauen Eukalyptus für unsere heimische Fauna ist begrenzt, da keine spezifischen Daten über profitierende Bestäuber oder Raupenarten vorliegen. Ein biologisches Merkmal ist sein Ausbreitungsmechanismus: Mit einem Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von nur 2,3061 mg sind die Samen so leicht, dass eine Anemochorie (Windausbreitung) über weite Strecken möglich ist. In unseren Gärten dient er primär als Strukturpflanze und weniger als Nahrungsquelle für spezialisierte heimische Insekten. Dennoch bietet die dichte Krone Schutzmöglichkeiten für Vögel, sofern er im Freiland die entsprechende Größe erreicht.
Die Pflanze wird als nicht kindersicher eingestuft. Die enthaltenen ätherischen Öle können bei Hautkontakt oder bei versehentlichem Verzehr Reizungen und Unwohlsein hervorrufen. Im Falle eines Unfalls kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240. Achte besonders darauf, dass Kleinkinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
50.042 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanzzeit im Frühjahr (März-Mai) wählen, damit der Baum vor dem ersten Frost stabil einwurzelt.
Wähle einen vollsonnigen Standort mit mindestens 6 Stunden direkter Sonne pro Tag.
Der Boden muss gut durchlässig sein; Staunässe führt schnell zu Wurzelschäden.
Beachte bei der Standortwahl die enorme Wuchshöhe von 40,0 m.
In jungen Jahren ist ein Frostschutz mit Vlies oder Reisig bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt notwendig.
Bei Kübelhaltung ist ein regelmäßiger Rückschnitt im zeitigen Frühjahr sinnvoll, um den Wuchs zu begrenzen.
Die Pflanze benötigt regelmäßige Wassergaben, verträgt aber keine dauerhafte Nässe.
Gute Partnerin: Die Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium) – sie ist eine heimische Art, die ähnliche sonnige Standorte bevorzugt und einen schönen farblichen Kontrast bietet.
Der Blaue Eukalyptus (Eucalyptus globulus) gehört zur Familie der Myrtengewächse (Myrtaceae). In der Region Deutschland, Österreich und Schweiz tritt er ausschließlich als Neophyt (Pflanze, die nach 1492 eingeführt wurde) auf und wird vorwiegend kultiviert. Morphologisch zeichnet sich dieser verholzte Baum durch seine breitblättrigen, oft sichelförmigen Blätter und eine in Streifen abblätternde Rinde aus. Mit einer Wuchshöhe von 40,0 m gehört er zu den stattlichen Vertretern seiner Gattung. Die Vermehrung erfolgt über extrem leichte Samen, was seine Fernausbreitung in der Natur begünstigt.
3 Videos zu Blauer Eukalyptus
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →