Bild folgtKI-generierte IllustrationEuphorbia nutans
Auch bekannt als: Euphorbia nutans
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
An ihrer elegant nickenden Wuchsform und den zierlichen, weißlich-rosa Drüsenanhängseln lässt sich die Nickende Zwerg-Wolfsmilch (Euphorbia nutans) sofort erkennen. Diese krautige Pflanze bringt mit ihrem feinen Blattwerk und einer Wuchshöhe von genau 0.35 m eine besondere Textur in Deine Beete. Auch wenn sie ursprünglich als Neophyt (gebietsfremde Pflanze) zu uns kam, ist sie heute fester Bestandteil unserer Flora und bietet Lebensraum für Nützlinge wie den Siebenpunkt-Marienkäfer (Coccinella septempunctata). Für Dich als Gärtner ist sie die perfekte Wahl, wenn Du eine robuste, trockenheitsliebende Art suchst, die kaum Ansprüche stellt. Mit ihr gestaltest Du Deinen Garten klimaresilient und ökologisch wertvoll.
Filigraner Überlebenskünstler: 0.35 m pure Robustheit für sonnige Trockenplätze.
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Diese Pflanze fördert Nützlinge, die Schädlinge natürlich regulieren — nachgewiesen durch Interaktionsdaten.
Datengrundlage: GloBI · GBIF-Traits · Biologische Relationen (CC BY 4.0)
Nach aktuellen Beobachtungsdaten ist die Nickende Zwerg-Wolfsmilch eine wichtige Anlaufstelle für den Siebenpunkt-Marienkäfer (Coccinella septempunctata), der hier Schutz findet. Mit ihrem sehr leichten Diasporengewicht (Samengewicht) von nur 0.425 mg nutzt sie die Fernausbreitung durch den Wind, um neue Lücken im Garten zu besiedeln. Die arbuskuläre Mykorrhiza (AM, eine Symbiose zwischen Pilzen und Wurzeln) hilft ihr dabei, auch auf kargen Böden effizient Nährstoffe aufzunehmen. Obwohl sie klein ist, trägt sie durch ihre Blütezeit von Juli bis September zur Vielfalt in den kritischen Spätsommermonaten bei. In den Wintermonaten bieten die verbleibenden Pflanzenteile Struktur für kleine Gliedertiere.
Die Pflanze ist giftig, da ihr Milchsaft Terpenverbindungen (Diterpenester) enthält. Kontakt kann zu starken Hautreizungen führen, bei Einnahme drohen Vergiftungen. Trage beim Hantieren Handschuhe und schütze Augen sowie Kinder und Haustiere vor Kontakt. Giftnotruf: 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jul – Sep
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.35 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen Standort mit Ellenberg-Lichtwert 8: vollsonnig, mindestens sechs Stunden direkte Sonne.
Der Boden sollte trocken sein (Feuchtewert 3), da Staunässe die Wurzeln schädigt.
Setze sie in mageres Substrat (Nährstoffwert 3); als Schwachzehrer benötigt sie keinen Dünger.
Kalkhaltige Böden (Reaktionswert 7) werden bevorzugt; mische bei Bedarf etwas Kalkgrus unter.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühling von März bis Mai oder im Herbst von September bis November.
Die Pflanze bleibt mit 0.35 m kompakt; ein Pflanzabstand von etwa 20 cm ist ausreichend.
Ein Rückschnitt im Spätherbst ist möglich, aber für den Winterschutz der Bodenfauna nicht zwingend.
Gute Partnerin: Die Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium) – sie teilt die Vorliebe für sonnig-trockene Magerstandorte (nährstoffarme Böden) und ergänzt das feine Laub der Wolfsmilch optisch.
Die Nickende Zwerg-Wolfsmilch gehört zur Familie der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae). In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist sie als etablierter Neophyt in sonnigen, warmen Lagen zu finden. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst oft Ruderalstellen (unbebaute Flächen mit Schutt oder Kies), wo sie auf kalkhaltigen (basischen) Böden gedeiht. Ein morphologisches Merkmal ist das Cyathium (besonderer Scheiblütenstand der Wolfsmilch), bei dem die Drüsenanhängsel hier oft wie kleine Blütenblätter wirken und Insekten anlocken.
3 Videos zu Nickende Zwerg-Wolfsmilch
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →