Bild folgtKI-generierte IllustrationEustachys petraea
Auch bekannt als: Eustachys petraea
An den fächerförmig angeordneten Blütenähren lässt sich die Felsen-Fingerhirse (Eustachys petraea) sofort erkennen. Dieses strukturgebende Gras bereichert deinen Garten durch seine ungewöhnliche Wuchsform und die markanten, breitblättrigen Blätter. Da die Art bei uns als Exot gilt, liegen bisher keine spezifischen Daten zu gebietsfremd Insektenbesuchern vor, doch ihre Samenstruktur deutet auf eine effiziente Fernausbreitung durch den Wind hin. In naturnahen Gärten dient sie als architektonisches Element, das besonders in sonnigen, trockenen Bereichen Akzente setzt. Wenn du ein robustes Gras suchst, das jenseits der üblichen Arten steht, ist diese Pflanze eine spannende Ergänzung für deine Beete.
Architektonisches Süßgras mit federleichten Samen für sonnige Gartenbereiche.
Nach aktuellen Bestäubungsdaten liegen für die Felsen-Fingerhirse keine spezifischen Beziehungen zu hiesigen Insektenarten vor. Aufgrund ihres Diasporengewichts von 0,26 mg erfolgt die Vermehrung hauptsächlich durch Anemochorie (Windausbreitung), was das leichte Gewicht der Samen erklärt. Da es sich um ein breitblättriges Gras handelt, bietet es am Boden Deckung für bodennah lebende Kleintiere. In der kalten Jahreszeit können die stehengelassenen Halme als Rückzugsort für Überwinterungsgäste dienen. Da keine Nektarwerte vorliegen, ist ihre ökologische Funktion primär in der Bereitstellung von Struktur und Deckung innerhalb der Gartenbiotope zu sehen.
Die Felsen-Fingerhirse wird als nicht kindersicher eingestuft. Achte daher bei der Standortwahl darauf, dass sie sich außerhalb der Reichweite kleiner Kinder befindet. Im Falle eines Unfalls oder bei Verdacht auf Vergiftung kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
—
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanzzeit Frühling: Wähle den Zeitraum von März bis Mai, sobald der Boden frostfrei ist.
Standort: Bevorzuge vollsonnige Plätze, die den natürlichen Lichtbedürfnissen dieses Grases entsprechen.
Boden: Achte auf eine gute Drainage (Wasserabfluss), um Staunässe im Wurzelbereich zu vermeiden.
Pflanzung: Halte einen Pflanzabstand von etwa 30 bis 40 cm ein, damit sich der Horst frei entfalten kann.
Bewässerung: In der Anwachsphase regelmäßig gießen, danach zeigt sich das Gras recht trockenheitsresistent.
Pflege: Lass die Halme über den Winter stehen; sie dienen als Winterschutz für die Basis der Pflanze.
Rückschnitt: Kürze das Gras erst im zeitigen Frühjahr vor dem Neuaustrieb bodennah ein.
Gute Partnerin: Der heimische Sand-Thymian (Thymus serpyllum) ergänzt das Gras ideal, da er ähnliche Ansprüche an sonnige, durchlässige Standorte stellt.
Die Felsen-Fingerhirse (Eustachys petraea) ist ein Vertreter der Familie der Süßgräser (Poaceae) innerhalb der Ordnung der Süßgrasartigen (Poales). Ursprünglich stammt sie aus wärmeren Regionen Amerikas und besiedelt dort bevorzugt sandige Standorte und lichte Pinienwälder. Als nicht verholzendes, ausdauerndes Gras zeichnet sie sich durch einen horstartigen Wuchs und flache, breite Blätter aus. Eine botanische Besonderheit ist das geringe Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von nur 0,26 mg, was die Verbreitung über weite Strecken mittels Luftströmungen begünstigt.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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