Bild folgtKI-generierte IllustrationFestuca makutrensis
Auch bekannt als: Makutrenser Schwingel
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Auffällig sind die dichten, feinen Horste von Festuca makutrensis, die deinem Garten eine natürliche Struktur verleihen. Als heimisches Süßgras ist diese Art ein wertvoller Baustein für die lokale Artenvielfalt, da sie Lebensraum für spezialisierte Falter bietet. Insbesondere Dickkopffalter wie der Gelbwürfelige Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon) oder der Rostfarbene Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) nutzen solche Gräser als Rückzugsort. Das Gras wirkt im Beet wie ein Ruhepol zwischen blühenden Stauden und ist dabei sehr pflegeleicht. Wenn du ein Herz für heimische Schmetterlinge hast, machst du mit diesem Schwingel in deinem Garten alles richtig.
Heimischer Strukturgeber und wichtiger Lebensraum für seltene Dickkopffalter.
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Dieses Gras ist eine wichtige Lebensgrundlage für verschiedene Schmetterlingsarten. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren besonders Dickkopffalter wie der Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) und der Schwarzfleckige Golddickkopffalter (Carterocephalus silvicola) von dieser Pflanze. Auch der Gelbwürfelige Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon) und der Rostfarbene Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) nutzen die Strukturen der Schwingel-Arten. Die dichten Halme dienen den Raupen oft als Schutz oder Versteck während ihrer Entwicklung. Im Winter bieten die stehengelassenen Halme zudem wichtige Überwinterungsquartiere für kleine nützliche Gartenbewohner und die Samen können als Nahrung für Vögel dienen.
Bitte beachte, dass Festuca makutrensis als nicht kindersicher eingestuft wird. Das liegt vor allem an den scharfen Kanten der Grashalme, an denen man sich bei unvorsichtiger Berührung kleine Schnittwunden zuziehen kann. In unmittelbaren Spielbereichen ist daher Vorsicht geboten. Ansonsten ist das Gras für den naturnahen Garten völlig unbedenklich.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort (Ellenberg Licht 8), der mindestens sechs Stunden direkte Sonne pro Tag erhält.
Der Boden sollte frisch (mäßig feucht, Ellenberg Feuchte 5) sein; achte darauf, dass die Erde im Sommer nicht komplett austrocknet.
Die ideale Pflanzzeit ist im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden frostfrei ist.
Bereite den Boden gut vor, indem du Verdichtungen lockerst; eine normale Gartenbox reicht aus.
Das Gras geht eine Symbiose mit AM-Mykorrhiza (Wurzelpilze) ein, was die Nährstoffaufnahme auf natürliche Weise unterstützt.
Schneide das Gras erst im zeitigen Frühjahr vor dem Neuaustrieb zurück, damit Insekten in den Halmen überwintern können.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) – sie teilt die Vorliebe für sonnige, frische Standorte und bietet eine wunderbare farbliche Ergänzung zum Grün des Grases.
Festuca makutrensis gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und zur Gattung der Schwingel (Festuca). In Deutschland ist die Art heimisch und besiedelt natürlicherweise Standorte, die weder zu trocken noch staunass sind. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihren horstartigen Wuchs aus, bei dem die Pflanze kompakte Büschel bildet, anstatt Ausläufer zu treiben. Sie bevorzugt mäßig warme Bedingungen und zeigt eine enge Bindung an Standorte mit guter Lichtverfügbarkeit. Die feine Blattstruktur ist ein typisches Erkennungsmerkmal dieser Grasart.
39 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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