Bild folgtKI-generierte IllustrationGalanthus plicatus
Auch bekannt als: Faltblatt-Schneeglöckchen, Clusius-Schneeglöckchen
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
Du erkennst das Clusius-Schneeglöckchen (Galanthus plicatus) an seinen breiten, graugrünen Blättern, deren Ränder auffällig nach unten umgefaltet sind. Als einer der frühesten Blüher des Jahres ist es für den Naturgarten von unschätzbarem Wert. Während die meisten Pflanzen noch in der Winterruhe verharren, bietet diese Art bereits ab Januar eine lebenswichtige Nahrungsquelle in Form von Pollen und Nektar. Da keine spezifischen Beziehungsdaten vorliegen, dient es als allgemeiner Frühstart für die gebietsfremd Insektenwelt. Du schaffst mit dieser Pflanze eine Brücke über die nahrungsarme Zeit des Vorfrühlings. Setze das Schneeglöckchen am besten dorthin, wo du es vom Fenster aus sehen kannst.
Der Wecker für den Garten: Erste Nahrung für Insekten bereits ab Januar.
Nach aktuellen Beobachtungsdaten ist das Clusius-Schneeglöckchen aufgrund seiner Blütezeit von Januar bis April eine der ersten Nahrungsquellen im Gartenjahr. In dieser Zeit profitieren vor allem Insektengruppen, die bereits bei niedrigen Temperaturen aktiv sind. Da spezifische Bestäuberdaten für diese Art in der Datenbank fehlen, ist die allgemeine Funktion als 'Frühstück' für die Insektenwelt hervorzuheben. Durch die Bereitstellung von Nektar und Pollen zu einem Zeitpunkt, an dem kaum andere heimische Arten blühen, wird die Biodiversität im Siedlungsraum effektiv unterstützt. Es fungiert als wichtiger ökologischer Lückenfüller zwischen Winterende und dem allgemeinen Frühlingserwachen.
Bitte beachte, dass das Clusius-Schneeglöckchen als nicht kindersicher eingestuft wird. Alle Pflanzenteile sind giftig und können bei Verzehr gesundheitliche Probleme verursachen. Achte besonders auf Haustiere und kleine Kinder im Garten. Im Falle einer Aufnahme kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
Jan – Apr
Wähle einen Standort im Halbschatten, zum Beispiel unter sommergrünen Sträuchern.
Achte auf einen humosen, durchlässigen Boden, der im Frühjahr nicht austrocknet.
Pflanzzeit Herbst: Setze die Zwiebeln von September bis November, solange der Boden offen ist.
Der Boden sollte im Frühjahr gleichmäßig feucht gehalten werden, Staunässe ist jedoch zu vermeiden.
Lasse das Laub nach der Blüte vollständig vergilben, damit die Zwiebel Energie für das nächste Jahr speichern kann.
Eine Vermehrung erfolgt am besten durch das Teilen der Horste (Pflanzgruppen) direkt nach der Blüte.
Eine Düngung mit reifem Kompost im zeitigen Frühjahr fördert die Vitalität.
Gute Partnerin: Das Buschwindröschen (Anemone nemorosa) – es teilt den Lebensraum am Gehölzrand und blüht zeitlich leicht versetzt, was die Blühphase des Beetes verlängert.
Das Clusius-Schneeglöckchen gehört zur Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllisgewächse) innerhalb der Ordnung der Spargelartigen. Sein natürliches Verbreitungsgebiet liegt in Südosteuropa, es ist jedoch in unseren Breiten als Gartenpflanze und gelegentlicher Verwilderungsgast fest etabliert. Die Pflanze bevorzugt Standorte an Gehölzrändern oder in lichten Laubwäldern auf humosen Böden. Ein markantes Merkmal ist die namensgebende Faltung der Blattränder (plicat), die es deutlich vom gewöhnlichen Schneeglöckchen unterscheidet. Es handelt sich um einen Geophyten (Pflanzen, die ungünstige Jahreszeiten unter der Erde überdauern).
3 Videos zu Clusius-Schneeglöckchen
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →