Bild folgtKI-generierte IllustrationGalium intermedium
Auch bekannt als: Galium intermedium
Schon von weitem fällt das Glatte Labkraut (Galium intermedium) durch seinen locker-aufrechten Wuchs und die charakteristischen Blattquirlen (kreis- oder sternförmig angeordnete Blätter) auf. Als heimische Wildpflanze, die auf der Roten Liste mit der Stufe 2 (stark gefährdet) geführt wird, ist sie ein echtes Juwel für deinen Naturgarten. Da sie natürlicherweise in lichten Wäldern vorkommt, bringt sie eine wunderbare Ruhe in schattige Gartenbereiche. Mit ihrer Ansiedlung leistest du einen wertvollen Beitrag zum Erhalt einer selten gewordenen Art und förderst die regionale Biodiversität (biologische Vielfalt). Hast du schon einen Platz am Gehölzrand für diesen besonderen Gast gefunden?
Seltene Schönheit: Schütze das bedrohte Glatte Labkraut in deinem Garten.
Nach aktuellen Bestandsdaten ist das Glatte Labkraut (Galium intermedium) in der Natur stark gefährdet (Rote Liste 2), weshalb jeder Gartenstandort ein wichtiges Refugium darstellt. Die Pflanze nutzt eine arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine nützliche Lebensgemeinschaft mit Bodenpilzen, die die Bodenstruktur verbessert. Da sie eine heimische Waldpflanze ist, fügt sie sich perfekt in das lokale Ökosystem ein. Ihre Samen sind mit 0,92 mg extrem leicht, was eine Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht und so zur Vernetzung von Lebensräumen beiträgt. Auch wenn spezifische Bestäubungsdaten in der Datenbank fehlen, ist der Erhalt dieser bedrohten Wildpflanze an sich ein bedeutender Beitrag zum regionalen Artenschutz.
Das Glatte Labkraut (Galium intermedium) wird in den Datenbanken als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn keine schweren Vergiftungserscheinungen bekannt sind, ist in Gärten mit Kleinkindern Vorsicht geboten. Sollte es zu einem versehentlichen Verzehr kommen, wende dich bitte an den Giftnotruf unter 0228 19 240. Für Haustiere liegen keine spezifischen Warnhinweise vor.
Licht
Schatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Jul
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.691 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Lichtbedarf : Wähle einen Standort im Halbschatten (Ellenberg Licht 5), idealerweise unter lichten Bäumen.
Bodenfeuchte : Die Erde sollte frisch (mäßig feucht) sein, Staunässe musst du jedoch vermeiden.
Nährstoffe : Als Mittelzehrer genügt ein normaler Gartenboden; eine zusätzliche Düngung ist nicht erforderlich.
Bodenreaktion : Ein neutraler bis schwach saurer Boden (Ellenberg Reaktion 6) ist ideal.
Pflanzzeit : Setze das Labkraut am besten im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst bis zum ersten Frost.
Wuchshöhe : Die Pflanze erreicht zuverlässig eine Höhe von 0,69 m.
Vermehrung : Die Pflanze verbreitet sich über leichte Diasporen (Samen) von 0,92 mg Gewicht, die durch den Wind getragen werden.
Pflege : Da sie krautig wächst, ziehen sich die Triebe im Winter zurück; lass sie als Winterschutz für den Boden einfach stehen.
Gute Partnerin : Die Wald-Erdbeere (Fragaria vesca) passt hervorragend, da sie dieselben frischen Waldrandbedingungen schätzt.
Das Glatte Labkraut (Galium intermedium) gehört zur Familie der Rötegewächse (Rubiaceae) und ist in Deutschland sowie Österreich indigen (ursprünglich heimisch). Sein natürlicher Lebensraum sind frische, mäßig warme Laub- und Mischwälder, in denen es die Krautschicht bereichert. Botanisch zeichnet es sich durch einen nicht verholzten, glatten Stängel und breitblättrige Laubblätter aus. Als Archäophyt (Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde oder als indigen gilt) ist es fest in die mitteleuropäische Flora integriert. Mit einer Wuchshöhe von exakt 0,69 m ist es eine markante Erscheinung im Unterholz.
3 Videos zu Glattes Labkraut
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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