Bild folgtKI-generierte IllustrationGalium rivale
Auch bekannt als: Galium rivale
An den charakteristischen Blattquirlen – also Blättern, die wie die Speichen eines Rades in Gruppen um den Stängel angeordnet sind – lässt sich das Bach-Labkraut (Galium rivale) sofort erkennen. Als spezialisierte Pflanze für feuchte Standorte schließt es eine wertvolle ökologische Lücke in deinem Garten, wo andere Stauden oft unter Staunässe leiden. Durch seine Vorliebe für nasse Böden stabilisiert es Uferzonen und bietet Schutz für Lebewesen in Feuchtbiotopen. Da es in Symbiose mit nützlichen Bodenpilzen lebt, fördert es die Bodengesundheit an schwierigen Stellen. Hol dir diesen robusten Spezialisten, wenn du eine feuchte Ecke im Halbschatten ökologisch aufwerten möchtest.
Ein robuster Spezialist für nasse Füße: Ideal für Teichränder und Bachläufe.
In deinem Garten übernimmt das Bach-Labkraut eine wichtige Funktion in der Ufervegetation. Durch seine arbuskuläre Mykorrhiza (Pilzsymbiose) trägt es zur Vitalität des Bodenlebens bei und verbessert die Nährstoffdynamik in nassen Zonen. In den Monaten Juni und Juli bietet es Struktur und Deckung in der Krautschicht, was besonders für Amphibien und andere feuchtigkeitsliebende Kleintiere von Bedeutung ist. Da es sich um eine heimische Art handelt, ist es perfekt an die hiesigen Klimabedingungen in Deutschland und Österreich angepasst und fördert die natürliche Diversität am Wasser oder in feuchten Senken.
Das Bach-Labkraut wird als nicht kindersicher eingestuft. Es empfiehlt sich daher, die Pflanze nicht in direkter Reichweite von Kleinkindern zu pflanzen und nach Pflegearbeiten die Hände zu waschen. Achte darauf, dass keine Pflanzenteile verzehrt werden.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jul
Bioregion
Continental
Wähle einen Standort im Halbschatten (Lichtwert 6), ideal ist ein Platz mit milder Morgen- oder Abendsonne.
Sorge für einen dauerhaft feuchten bis nassen Boden (Feuchtewert 8), perfekt geeignet für Teichränder oder Sumpfbeete.
Der Boden sollte mäßig nährstoffreich (Mittelzehrer) und neutral bis schwach sauer sein (Reaktionswert 6).
Pflanze das Labkraut im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden offen ist.
Halte einen Pflanzabstand von etwa 30 bis 40 Zentimetern ein, damit sich die Triebe ausbreiten können.
Da die Pflanze als nicht kindersicher eingestuft wird, sollte sie nicht direkt an Spielbereichen stehen.
Belasse die vertrockneten Triebe über den Winter als Schutz für den Boden und kleine Tiere.
Gute Partnerin: Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides) – es teilt die Standortansprüche und ergänzt das Labkraut wunderbar an nassen Stellen.
Das Bach-Labkraut gehört zur Familie der Rötegewächse (Rubiaceae) und ist in Deutschland und Österreich heimisch. Sein natürlicher Lebensraum sind Uferbereiche und feuchte Hochstaudenfluren (Pflanzengesellschaften an nährstoffreichen, nassen Standorten). Die Pflanze zeichnet sich durch einen vierkantigen Stängel und eine kletternde oder niederliegende Wuchsform aus. Eine Besonderheit ist die arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine Form der Pilzsymbiose, die der Pflanze hilft, auch unter wassergesättigten Bodenbedingungen Nährstoffe effizient aufzunehmen.
3 Videos zu Bach-Labkraut
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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