Bild folgtKI-generierte IllustrationGalium rubioides
Auch bekannt als: Galium rubioides
An seinen für die Gattung ungewöhnlich breiten Blättern lässt sich das Krautige Labkraut (Galium rubioides) sofort erkennen. Diese krautige Pflanze ist eine wunderbare Ergänzung für deinen Garten, wenn du Standorte mit feuchterem Boden ökologisch aufwerten möchtest. Da sie im Juli blüht, füllt sie eine wichtige zeitliche Lücke im Nahrungsangebot für Bestäuber, wenn viele Frühjahrsblüher bereits pausieren. Mit der Ansiedlung dieser Art förderst du die regionale Vielfalt, da sie durch ihre flugfähigen Samen zur Vernetzung von Lebensräumen beiträgt. Wenn du also eine robuste, heimische Art suchst, die sich harmonisch in naturnahe Pflanzungen einfügt, ist dieses Labkraut genau richtig für dich. Achte lediglich auf einen Platz, der ihren speziellen Bedürfnissen an Feuchtigkeit gerecht wird.
Breitblättrige Auen-Schönheit: Ein seltener Hochsommer-Gast für feuchte Gärten.
Die ökologische Bedeutung dieser Art konzentriert sich auf die Blütephase im Monat Juli, in der sie Bestäubern eine verlässliche Nahrungsquelle bietet. Durch ihren krautigen Wuchs schafft sie eine dichte Bodenstruktur, die Kleinstlebewesen Schutz bietet. Ein markantes Detail ist das geringe Diasporengewicht von etwa 3,17 Milligramm. Diese Leichtigkeit ermöglicht die Fernausbreitung durch den Wind, was für die natürliche Besiedlung neuer Gartenbereiche und angrenzender Biotope entscheidend ist. Als Teil der heimischen Flora unterstützt sie die Stabilität des lokalen Ökosystems, indem sie als Trittsteinbiotop (verbindendes Lebensraumelement) fungiert.
Bitte beachte, dass das Krautige Labkraut als nicht kindersicher eingestuft wird. Es ist daher ratsam, die Pflanze nicht in unmittelbarer Nähe von Spielbereichen für Kleinkinder zu platzieren. Sollte es zu einem versehentlichen Verzehr kommen, kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Jul
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen Platz mit ausreichend Licht, der den Bedingungen einer wechselfeuchten Wiese nahekommt.
Boden: Das Substrat sollte nährstoffreich sein und darf niemals vollständig austrocknen; lehmige Böden sind gut geeignet.
Pflanzzeit Frühling: Setze junge Pflanzen idealerweise von März bis Mai, damit sie sich vor dem Sommer gut etablieren.
Pflanzzeit Herbst: Eine Pflanzung zwischen September und November ist ebenfalls möglich, solange der Boden nicht gefroren ist.
Bodenvorbereitung: Bei eher sandigen Böden solltest du reichlich Humus einarbeiten, um die Wasserspeicherfähigkeit zu erhöhen.
Pflege: Da die Pflanze im Winter oberirdisch abstirbt, kannst du die Triebe als natürlichen Winterschutz für Bodenorganismen stehen lassen.
Vermehrung: Die Pflanze sorgt durch ihre leichten Samen (3,17 mg) selbstständig für eine Wind- oder Fernausbreitung im Garten.
Gute Partnerin: Der Große Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis) – beide Arten bevorzugen feuchte Standorte und ergänzen sich in ihrer Wuchsform.
Das Krautige Labkraut (Galium rubioides) gehört zur Familie der Rötegewächse (Rubiaceae) innerhalb der Ordnung der Enzianartigen (Gentianales). Es ist eine ausdauernde, nicht verholzte Pflanze, deren natürliches Vorkommen sich auf feuchte Lebensräume wie Auentalwiesen (periodisch überschwemmte Wiesen in Flussnähe) konzentriert. Morphologisch unterscheidet es sich durch den breitblättrigen Wuchs deutlich von den meist schmalblättrigen anderen Labkraut-Arten. Die Vermehrung erfolgt über sehr leichte Diasporen (Ausbreitungseinheiten wie Samen), die eine Verbreitung über weite Strecken ermöglichen.
3 Videos zu Galium rubioides
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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