Bild folgtKI-generierte IllustrationGeranium robertianum subsp. robertianum
Auch bekannt als: Geranium robertianum subsp. robertianum
An ihren fein geschlitzten, oft rötlich überlaufenen Blättern und dem intensiven, fast moschusartigen Duft beim Zerreiben lässt sich der Stinkende Storchschnabel sofort erkennen. Als heimische Wildpflanze ist sie ein wertvoller Bestandteil naturnaher Gärten, da sie selbst an schwierigen, schattigen Plätzen zuverlässig gedeiht. Sie füllt Lücken unter Gehölzen und sorgt durch ihre Selbstaussaat für eine natürliche Dynamik im Beet. Da sie als indigen (einheimisch) gilt, ist sie bestens an unser Klima angepasst und unterstützt die lokale Artenvielfalt. Wenn du eine robuste Pflanze suchst, die wenig Arbeit macht und dunkle Ecken belebt, liegst du mit dieser Art genau richtig.
Heimischer Schattenkünstler: Robust, duftstark und perfekt für fette Böden.
Als indigene (einheimische) Art ist der Stinkende Storchschnabel fest in das regionale Ökosystem eingebunden. Da die Pflanze als Starkzehrer gilt, wandelt sie Nährstoffe effizient in Biomasse um und bietet so Schutz und Lebensraum in der Krautschicht. Die sehr leichten Samen (Diasporen) von etwa 1,198 mg ermöglichen eine effektive Fernausbreitung, wodurch die Art auch isolierte Gartenbereiche schnell besiedeln kann. Da keine spezifischen Bestäuberdaten in der Datenbank vorliegen, steht vor allem die Bedeutung als heimischer Lückenfüller im Vordergrund, der ohne chemische Hilfsmittel auf nährstoffreichen Böden gedeiht und so zur Stabilität des Gartenbiotops beiträgt.
In der Datenbank ist die Pflanze als nicht kindersicher eingestuft. Aufgrund des intensiven Geruchs und der Einstufung als nicht kindersicher sollten Kinder beim Umgang beaufsichtigt werden. Im Falle eines Unfalls oder bei Fragen zur Verträglichkeit wende dich bitte an den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.276 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Licht: Wähle einen Platz im Halbschatten; direkte Mittagssonne sollte vermieden werden.
Boden: Ideal ist ein Starkzehrer-Boden (nährstoffreicher/fetter Boden), der gut mit Humus versorgt ist.
Feuchtigkeit: Halte den Boden frisch (mäßig feucht), Staunässe sollte jedoch vermieden werden.
Pflanzzeit: Setze junge Pflanzen im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), sofern der Boden offen ist.
Wuchshöhe: Die Pflanze erreicht eine präzise Höhe von 0,28 m.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich, fördert aber kompakten Wuchs. Die Pflanze erhält sich durch leichte Diasporen (1,1985 mg schwere Samen), die durch den Wind oder Fernausbreitung neue Plätze finden.
Vermehrung: Geschieht meist von selbst durch Selbstaussaat.
Pflanzpartner: Gute Nachbarn sind die Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata) oder die Wald-Segge (Carex sylvatica), da sie ähnliche Ansprüche an Schatten und Nährstoffe stellen.
Der Stinkende Storchschnabel (Geranium robertianum subsp. robertianum) gehört zur Familie der Storchschnabelgewächse (Geraniaceae). In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist er weit verbreitet und besiedelt bevorzugt Waldränder, Gebüsche und stickstoffreiche Schuttplätze. Die Pflanze wächst krautig und verholzt nicht, was sie zu einem typischen Vertreter der Krautschicht macht. Auffällig sind die oft rötlich gefärbten Stängel und die breitblättrigen, tief eingeschnittenen Blätter. Er nutzt eine arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine Symbiose mit Bodenpilzen, um die Nährstoffaufnahme auf fetten Böden zu optimieren.
1 Video zu Stinkender Storchschnabel
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →