Bild folgtKI-generierte IllustrationGlyceria maxima subsp. maxima
Auch bekannt als: Glyceria maxima subsp. maxima
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Arten
interagieren
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dokumentiert
An ihren breiten, kräftig grünen Blättern und dem stattlichen, aufrechten Wuchs lässt sich der Wasser-Schwaden (Glyceria maxima subsp. maxima) sofort erkennen. In deinem Naturgarten übernimmt dieses imposante Gras eine tragende Rolle am Teichufer oder in Sumpfzonen, wo es Struktur und Schutz bietet. Es ist eine wichtige Lebensgrundlage für spezialisierte Falter wie den Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) oder den Rostfarbenen Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus). Durch die weitreichende Ausbreitung der leichten Samen förderst du die natürliche Dynamik in deiner grünen Oase. Wenn du einen ausreichend feuchten Platz im Garten hast, gibst du mit diesem Gras der heimischen Artenvielfalt ein wertvolles Stück Lebensraum zurück.
Stattliche 1,39 Meter Natur pur: Die Wiege für seltene Dickkopffalter.
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Der Wasser-Schwaden ist eine wertvolle Bereicherung für die heimische Fauna, insbesondere für spezialisierte Schmetterlingsarten. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren Falter wie der Gelbbunte Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon) und der Gelbwürfelige Dickkopffalter (Carterocephalus silvicola) von diesen Beständen. Auch der Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) und der Rostfarbene Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) nutzen das Gras aktiv. Die winzigen Samen wiegen lediglich 0,3102 mg, was ihnen eine effektive Fernausbreitung durch Wind und Wasser ermöglicht. So trägt die Pflanze zur Vernetzung von Lebensräumen bei und bietet zudem vielen Kleinstlebewesen in den dichten Halmen einen sicheren Rückzugsort.
Der Wasser-Schwaden wird als nicht kindersicher eingestuft, da die Blattränder recht scharfkantig sein können und zu Schnittverletzungen führen können. Für Gärten, in denen kleine Kinder spielen, solltest du den Standort daher mit Bedacht wählen. Im Falle von Unsicherheiten oder Unfällen kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.394 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen bis halbschattigen Platz direkt in der Flachwasserzone oder an einem permanent nassen Uferbereich.
Boden: Das Substrat sollte sehr nährstoffreich sein; schlammige oder lehmige Böden sind ideal.
Pflanzzeit Frühling: Setze das Gras zwischen März und Mai, sobald die Frostperiode im Boden vorbei ist.
Pflanzzeit Herbst: Von September bis November ist eine Pflanzung ebenfalls möglich, solange der Boden noch offen ist.
Wuchshöhe: Plane bei der Gestaltung fest mit einer Endhöhe von genau 1,39 m ein.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich; lass die Halme über den Winter als Strukturgeber und Tierversteck stehen.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet sich eigenständig über Ausläufer und ihre sehr leichten Samen.
Pflanzpartner: Eine wunderbare Ergänzung ist die Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus) – beide lieben nasse Füße und bilden zusammen eine ökologisch wertvolle Uferkulisse.
Der Wasser-Schwaden gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist in unserer Region eine indigene (ursprünglich einheimische) Art. Er besiedelt bevorzugt nährstoffreiche Uferzonen und Verlandungsbereiche (Übergangszonen vom Wasser zum festen Land). Mit einer präzisen Wuchshöhe von 1,39 m bildet das Gras dichte, nicht verholzende Bestände. Besonders auffällig sind die breitblättrigen Laubblätter, die im Vergleich zu vielen anderen Gräsern sehr kräftig wirken. In der Natur gilt die Art als stabil verbreitet und ist nicht gefährdet.
3 Videos zu Wasser-Schwaden
39 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →