Bild folgtKI-generierte IllustrationPsammophiliella muralis
Auch bekannt als: Psammophiliella muralis
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Typisch fuer das Mauer-Gipskraut (Psammophiliella muralis) sind seine zierlichen, blassrosa Blüten mit den feinen dunklen Adern an einem nebelartig verzweigten Wuchs. Diese zarte Erscheinung ist eine wichtige Ergänzung für deinen Naturgarten, da sie Lücken in Beeten füllt und Insekten wie dem Kleinen Feuerfalter (Lycaena phlaeas) eine wertvolle Anlaufstelle bietet. Die Pflanze bevorzugt offene Bodenstellen, die heute in der Kulturlandschaft oft fehlen. Mit dieser Wahl förderst du aktiv die Artenvielfalt auf kargen Standorten. Du wirst staunen, wie viel Leben dieses kleine Nelkengewächs (Caryophyllaceae) in deine Gartenwinkel bringt.
Zierlicher Dauerblüher von Juni bis Januar – ein Fest für den Kleinen Feuerfalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitiert insbesondere der Kleine Feuerfalter (Lycaena phlaeas) von dem Nektarangebot dieser Pflanze. Da die Blütezeit ungewöhnlich lange von Juni bis in den Januar hineinreicht, bietet sie auch im späten Herbst noch Nahrung, wenn viele andere heimische Blumen bereits verblüht sind. Die feinen Samen dienen im Winter zudem als Nahrung für kleine Singvögel. Durch ihren lockeren Wuchs bietet sie Deckung für bodenbewohnende Kleintiere. Du schaffst mit ihr einen wichtigen Lebensraum für Insekten, die auf offene, magere Standorte angewiesen sind. Diese Pflanze ist ein echtes ökologisches Plus für sandige oder kiesige Gartenbereiche.
Da das Mauer-Gipskraut als nicht kindersicher eingestuft wird, solltest du sicherstellen, dass Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen. Es liegen keine Berichte über schwere Vergiftungen vor, doch Vorsicht ist im familiären Garten ratsam. Bei versehentlicher Aufnahme und Symptomen kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jun – Jan
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wähle einen vollsonnigen Platz mit mindestens sechs Stunden direkter Sonne (Ellenberg Lichtwert 8).
Der Boden sollte mager (nährstoffarm) sein, verzichte daher auf zusätzlichen Dünger.
Achte auf ein neutrales bis schwach saures Bodenmilieu (Reaktion 4).
Halte das Substrat frisch (mäßig feucht), vermeide aber Staunässe durch gute Drainage (Wasserabfluss).
Pflanzzeit im Frühling: März bis Mai; im Herbst: September bis November.
Bodenvorbereitung: Bei schweren Böden etwas Sand einmischen, um die Durchlässigkeit zu fördern.
Lass die Pflanze nach der Blüte stehen, damit sie sich durch Selbstaussaat im Garten erhalten kann.
Gute Partnerin: Die Heide-Nelke (Dianthus deltoides) hat dieselben Standortansprüche und ergänzt das Mauer-Gipskraut ökologisch hervorragend.
Das Mauer-Gipskraut gehört zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae) und ist in Deutschland sowie Österreich heimisch. In der Natur besiedelt es bevorzugt lückige Pionierstandorte (Flächen, die als erstes von Pflanzen besiedelt werden) wie Ackerränder oder Grabenkanten. Die Pflanze wächst einjährig bis überwinternd und zeichnet sich durch ihre gabelige Verzweigung aus. Mit ihren schmalen, gegenständigen Blättern ist sie perfekt an sonnige Plätze angepasst. Sie ist eng verwandt mit dem bekannten Schleierkraut, bleibt aber deutlich zierlicher.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →