Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Formicidae
Engl.: Slave-making ant
Nylander, 1849
heimisch in Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Harpagoxenus sublaevis ist eine seltene Ameisenart, die durch ihre spezialisierte Lebensweise als Sklavenhalterameise auffaellt. Diese Insekten aus der Ordnung der Hymenoptera, also der Hautflügler, sind in Deutschland stark gefährdet und daher nur selten anzutreffen. Da keine spezifischen Pflanzenbeziehungen bestehen, ernähren sich diese Tiere primär räuberisch oder durch die Ausbeutung anderer Ameisenkolonien. Die Art bevorzugt naturnahe Lebensräume, in denen sie ungestörte Nistmöglichkeiten findet. In deinem Garten kannst du diese Tiere unterstützen, indem du auf den Einsatz von Pestiziden verzichtest und Totholz sowie Laubschichten als natürliche Strukturen erhältst. Eine intakte Bodenstruktur ist für das Überleben dieser spezialisierten Ameisen essenziell. Da die Art in der Roten Liste Deutschlands als stark gefährdet eingestuft ist, kommt dem Schutz ihrer Lebensräume eine besondere Bedeutung zu. Ein Verzicht auf chemische Mittel im Garten trägt maßgeblich dazu bei, die ökologische Vielfalt zu bewahren. Achte darauf, Bodenverdichtungen zu vermeiden, um den Lebensraum für bodenbewohnende Insekten zu erhalten.
Die Aktivitätsphasen sind stark an die klimatischen Bedingungen angepasst. In der Regel beginnt die Aktivität im Frühjahr, während die Fortpflanzungsphase in die Sommermonate fällt. Mit dem Absinken der Temperaturen im Oktober ziehen sich die Tiere in ihre Winterruhe zurück.
Die Art ist in Deutschland als stark gefährdet eingestuft und steht unter besonderem Schutz. Von diesen Ameisen geht für den Menschen keine Gefahr aus, da sie weder aggressiv sind noch eine Bedrohung für Gartenbesitzer darstellen.
Harpagoxenus sublaevis gehört zur Familie der Formicidae, den Ameisen. Die Art ist in Deutschland verbreitet, gilt jedoch aufgrund ihrer speziellen Lebensweise als stark gefährdet. Als Hautflügler innerhalb der Ordnung Hymenoptera zeigt sie ein komplexes Sozialverhalten. Die Tiere sind auf den Schutz ihrer natürlichen Habitate angewiesen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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