Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Dolichopodidae
Loew, 1857
heimisch in Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Hercostomus vivax ist eine kleine Fliege aus der Familie der Langbeinfliegen, die sich durch ihre charakteristisch langen Beine und eine oft metallisch glänzende Körperfärbung auszeichnet. Als Vertreter der Ordnung Diptera, also der Zweiflügler, besitzt dieses Insekt nur ein Paar voll ausgebildete Flügel, während das zweite Paar zu sogenannten Schwingkölbchen umgewandelt ist. Du findest diese Tiere bevorzugt in feuchten Lebensräumen, da sie eine hohe Luftfeuchtigkeit für ihre Entwicklung benötigen. Die erwachsenen Tiere ernähren sich räuberisch von anderen kleinen Insekten, die sie auf Blättern oder am Boden erbeuten. Ihre Larven entwickeln sich meist in feuchter Erde oder in zersetzendem organischem Material. Um diese Insekten in deinem Garten zu unterstützen, ist der Verzicht auf chemische Pestizide essenziell. Zudem bieten Strukturen wie liegendes Totholz oder eine Schicht aus herbstlichem Laub wichtige Rückzugsorte und Lebensräume für ihre Beutetiere. Eine naturnahe Gestaltung mit feuchten Bereichen fördert die Ansiedlung dieser nützlichen Jäger nachhaltig.
Die Aktivitätsphase beginnt im Frühjahr, sobald die Temperaturen steigen. Die Hauptzeit für die Fortpflanzung und Entwicklung liegt in den Sommermonaten. Mit dem Sinken der Temperaturen im Herbst ziehen sich die Tiere in ihre Winterquartiere zurück.
Hercostomus vivax ist für den Menschen völlig harmlos, da sie weder sticht noch beißt. Sie gilt als Nützling, da sie als Räuber zur natürlichen Regulation kleiner Insektenpopulationen in deinem Garten beiträgt.
Hercostomus vivax gehört zur Familie der Dolichopodidae, den Langbeinfliegen, innerhalb der Ordnung der Diptera. Die Art ist in Deutschland verbreitet und gilt aktuell als ungefährdet. Diese Insekten zeichnen sich durch ihre räuberische Lebensweise sowohl im Larvenstadium als auch als ausgewachsene Tiere aus.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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