Bild folgtKI-generierte IllustrationHerpestes ichneumon
Auch bekannt als: Ichneumon, Pharaonmaus
An seinem langgestreckten Körper und dem dichten Fell erkennst du das Ichneumon (*Herpestes ichneumon*), das als gewandtes Raubtier (ein Fleischfresser) verschiedene Gebiete durchstreift. In seinem Lebensraum jagt es mit großer Ausdauer Beutetiere wie die Nehring-Blindmaus (*Spalax nehringi*), die Sand-Blindmaus (*Spalax arenarius*) oder die Podolsk-Blindmaus (*Spalax zemni*). Auch Vögel wie der Ziegenmelker (*Caprimulgus europaeus*), der Rothals-Ziegenmelker (*Caprimulgus ruficollis*) und die Sturmschwalbe (*Hydrobates pelagicus*) gehören zu seiner Nahrung. Selbst vor großen Arten wie dem Uhu (*Bubo bubo*), der Schneeeule (*Bubo scandiacus*) oder dem Kranich (*Grus grus*) macht dieser Jäger nicht halt. Auch der Smyrna-Eisvogel (*Halcyon smyrnensis*), der Mittelmeer-Sturmtaucher (*Puffinus yelkouan*) und die Rosenseeschwalbe (*Sterna dougallii*) werden erbeutet. Gelegentlich nutzt es die Weinrebe (*Vitis vinifera*) als Ergänzung. Das Tier ist ganzjährig aktiv (es hält keinen Winterschlaf) und meist am Tag oder in der Dämmerung unterwegs. Da es den Menschen scheut, solltest du ihm im Garten Ruhe und dichte Verstecke bieten.
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Das Ichneumon ist nach Anhang V der FFH-Richtlinie (einer europäischen Naturschutzverordnung) geschützt. Bei einer Begegnung verhält sich das Tier gegenüber Menschen meist scheu und zieht sich sofort zurück. Eine Verwechslungsgefahr besteht vor allem mit anderen langgestreckten Raubsäugern.
Körper
Körperlänge
61.164 cm
Gewicht
2950.01 g
Max. Lebensalter
20 Jahre
Fortpflanzung
Wurfgröße / Gelege
2.955, 1.25× pro Jahr
Tragezeit
74.30602 Tage
Geschlechtsreife
~2 Jahre
Ernährung & Verhalten
Streifgebiet
~2.18 km²
Das Ichneumon (*Herpestes ichneumon*) gehört zur Familie der Mangusten innerhalb der Ordnung der Raubtiere (Carnivora). In der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) kommt es natürlicherweise kaum vor, wird aber als FFH-Art (Art der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie zum Naturschutz) geführt. Es erreicht eine Körperlänge von etwa 50 bis 60 Zentimetern und wiegt zwischen zwei und vier Kilogramm. Von heimischen Mardern unterscheidet es sich durch seine Kopfform und die spezielle Art der Fortbewegung.
50 dokumentierte Beutetiere und Nahrungsquellen (GloBI)
Quelle: Global Biotic Interactions (GloBI) — Poelen et al. (2014), CC BY
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF — Taxonomic data, 16,727 occurrences
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