Bild folgtKI-generierte IllustrationHieracium sparsiramum
Auch bekannt als: Hieracium sparsiramum
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
An ihrem locker verzweigten Wuchs und den leuchtend gelben Korbblüten lässt sich das Lockerästige Habichtskraut (Hieracium sparsiramum) sofort erkennen. Diese botanische Rarität ist in unseren Gärten kaum zu finden und wird auf der Roten Liste als extrem selten geführt, was sie für den Artenschutz besonders wertvoll macht. Vor allem Scheckenfalter wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) schätzen die Pflanze als wichtige Nektarquelle. Wenn du dieser seltenen Schönheit einen Platz in deinem Garten bietest, leistest du einen echten Beitrag zur Erhaltung der heimischen Vielfalt. Hol dir mit diesem Habichtskraut ein echtes Stück unberührte Natur direkt ins Beet.
Rote-Liste-Juwel: Ein exklusives Nektar-Buffet für sechs seltene Scheckenfalter.
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Dieses Habichtskraut ist eine unverzichtbare Tankstelle für bedrohte Schmetterlinge. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren seltene Arten wie der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) und der Spanische Scheckenfalter (Euphydryas desfontainii) von seinem Nektar. Auch für Melitaea aetherie, den Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) sowie Melitaea ornata und Melitaea varia ist die Pflanze eine lebenswichtige Ressource. Da sie auf der Roten Liste mit dem Status R (extrem selten) steht, fungiert dein Garten als wichtiges Trittsteinbiotop (vernetzender Lebensraum) für diese Insekten. Die Samenstände können im Winter zudem als Nahrung für kleine Singvögel dienen.
Bitte beachte, dass das Lockerästige Habichtskraut ausdrücklich als nicht kindersicher eingestuft wird. In Gärten, in denen kleine Kinder spielen, solltest du daher Vorsicht walten lassen und die Pflanze an einen unzugänglicheren Ort setzen. Ein Verzehr der Pflanzenteile sollte unbedingt vermieden werden.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanzzeit im Frühling: Von März bis Mai kannst du die Jungpflanzen setzen, solange die Erde gut bearbeitbar ist.
Pflanzzeit im Herbst: September bis November ist ideal, damit die Pflanze vor dem Winter einwurzeln kann.
Standort: Wähle einen Platz mit viel Licht, da Habichtskräuter als Sonnenanbeter gelten.
Boden: Der Untergrund sollte durchlässig sein, um Staunässe (stehendes Wasser) zu vermeiden.
Pflege: Die Pflanze ist pflegeleicht; ein Rückschnitt nach der Blüte ist nicht nötig, wenn du die Selbstaussaat fördern willst.
Mykorrhiza: Da die Art eine Pilzsymbiose (AM) eingeht, solltest du auf Kunstdünger verzichten, um die Bodenbiologie nicht zu stören.
Sicherheit: Da die Pflanze als nicht kindersicher eingestuft ist, wähle einen Standort außerhalb der direkten Spielbereiche.
Gute Partnerin: Der Echt-Schafschwingel (Festuca ovina) – beide teilen den Bedarf an mageren Standorten und bilden eine natürliche Wiesengemeinschaft.
Das Lockerästige Habichtskraut gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist in Deutschland sowie Österreich heimisch. Als indigenes Gewächs (schon immer hier vorkommend) oder Archäophyt (alteingebürgerte Pflanze) ist es perfekt an unsere regionalen Bedingungen angepasst. Eine Besonderheit ist die Symbiose mit Bodenpilzen, die sogenannte AM-Mykorrhiza (arbuskuläre Mykorrhiza), welche die Nährstoffaufnahme der Pflanze verbessert. Morphologisch zeichnet es sich durch den namensgebenden, weit verzweigten Blütenstand aus, der ihm ein luftiges Erscheinungsbild verleiht.
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →