Bild folgtKI-generierte IllustrationHieracium sphaerocephalum
Auch bekannt als: Hieracium sphaerocephalum
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Kaum zu übersehen: Das Kugelköpfige Habichtskraut (Hieracium sphaerocephalum) besticht durch seine charakteristischen, fast kugelförmigen Blütenköpfe in leuchtendem Gelb. Da die Pflanze in Deutschland und Österreich auf der Roten Liste steht und somit als extrem selten gilt, holst du dir eine echte botanische Kostbarkeit in deinen Garten. Besonders Schmetterlinge wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) profitieren von diesem wertvollen Nektarspender. Wenn du diese Rarität ansiedelst, leistest du einen echten Beitrag zum Schutz gefährdeter Arten. Mit ihrer Robustheit ist sie eine ideale Wahl für deinen sonnigen Naturgarten.
Botanische Rarität: Ein exklusiver Nektar-Anziehungspunkt für Scheckenfalter.
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Die ökologische Bedeutung dieser Art zeigt sich besonders bei den Schmetterlingen. Nach aktuellen Bestäubungsdaten nutzen spezialisierte Arten wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) und der Walliser Scheckenfalter (Melitaea varia) die Pflanze als Energiequelle. Auch der Spanische Scheckenfalter (Euphydryas desfontainii) und der Östliche Scheckenfalter (Melitaea ornata) zählen zu den Besuchern. Zudem lebt die Pflanze in einer arbuskulären Mykorrhiza (AM - Symbiose zwischen Pilzen und Wurzeln), was die Bodenbiologie fördert. Im Winter dienen die Samen als wichtige Nahrung für heimische Singvögel.
Das Kugelköpfige Habichtskraut wird als nicht kindersicher eingestuft. Achte daher darauf, dass Kinder oder Haustiere keine Teile der Pflanze verzehren. Im Falle eines Unfalls wende dich bitte umgehend an den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jul
Bioregion
Continental
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort mit mindestens sechs Stunden direktem Sonnenlicht pro Tag.
Pflanze idealerweise im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), sofern der Boden offen ist.
Der Boden muss mager (nährstoffarm) und sehr gut durchlässig sein; arbeite bei Bedarf Sand zur Drainage (Wasserabfluss) ein.
Gießen ist nur bei extremer Trockenheit nötig; die Pflanze bevorzugt trockene Füße.
Verzichte komplett auf Dünger, da die Art an nährstoffarme Verhältnisse angepasst ist.
Lasse die verblühten Köpfe über den Winter stehen, um Insekten einen Rückzugsort zu bieten.
Vermehrung erfolgt am besten über die natürliche Selbstaussaat an offenen Bodenstellen.
Gute Partnerin: Die Berg-Aster (Aster amellus) – sie besiedelt ähnliche Magerstandorte und ergänzt das Nahrungsangebot im Spätsommer perfekt.
Dieses Habichtskraut gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist in Deutschland und Österreich indigen (einheimisch). Sein natürlicher Lebensraum liegt vorwiegend in Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen), wo es sich an karge Bedingungen angepasst hat. Botanisch auffällig sind die behaarten Blätter und der gedrungene Wuchs, der typisch für Pflanzen auf extremen Trockenstandorten ist. Die Art wird auf der Roten Liste mit dem Status R geführt, was ihre Seltenheit und Schutzbedürftigkeit unterstreicht.
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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