Bild folgtKI-generierte IllustrationHylaeus incongruus Förster, 1871
heimisch Deutschland
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Pflanzen
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dokumentiert
Die Abweichende Maskenbiene (Hylaeus incongruus) ist eine winzige, fast unbehaarte Wildbiene mit schwarzem Körper und charakteristischen hellen Flecken im Gesicht. Da sie keinen typischen Sammelapparat an den Beinen besitzt, transportiert sie den Pollen in ihrem Kropf (einem erweiterten Teil der Speiseröhre). In deinem Garten besiedelt sie bevorzugt vorhandene Hohlräume wie Fraßgänge in Totholz oder markhaltige Stängel. Die Art gilt als polylektisch (auf Pollen vieler verschiedener Pflanzenfamilien angewiesen). Ihre Flugzeit erstreckt sich von Juni bis August, wobei sie oft an der Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense) oder dem Echten Johanniskraut (Hypericum perforatum) anzutreffen ist. Auch die Ästige Graslilie (Anthericum ramosum) und der Steifhaarige Löwenzahn (Leontodon hispidus) dienen ihr als wichtige Nahrungsquelle. Um sie zu fördern, solltest du vertrocknete Brombeerranken oder markhaltige Pflanzenstängel über den Winter stehen lassen. Da sie sehr klein ist, übersieht man sie leicht zwischen den größeren Blütenbesuchern.
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Die Abweichende Maskenbiene ist völlig harmlos und zeigt keinerlei aggressives Verhalten gegenüber Menschen. Ihr Stachel ist so fein, dass er die menschliche Haut in der Regel nicht durchdringen kann. Wie alle heimischen Wildbienen steht sie unter allgemeinem Naturschutz.
Ernährung & Verhalten
Nahrung
polylektisch
Generationen/Jahr
multivoltin
Diese Wildbiene gehört zur Familie der Urbienen (Colletidae) innerhalb der Ordnung der Hautflügler (Hymenoptera). Ihr Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien. Eine Besonderheit der Gattung ist die Auskleidung der Bruträume mit einem seidenartigen Sekret, das die Larven vor Feuchtigkeit schützt. Von anderen Maskenbienen-Arten lässt sie sich im Feld kaum sicher unterscheiden, da die Merkmale der Gesichtswespen (die hellen Zeichnungen) oft sehr variabel sind.
7 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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