Bild folgtKI-generierte IllustrationJuncus acutiflorus subsp. acutiflorus
Auch bekannt als: Juncus acutiflorus subsp. acutiflorus
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Wer die Spitzblütige Binse (Juncus acutiflorus subsp. acutiflorus) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren stechend spitzen, braun glänzenden Blütenständen ist sie eine markante Erscheinung in feuchten Gartenbereichen. In deinem Naturgarten leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität, da sie als Lebensraum für spezialisierte Schmetterlinge dient. Insbesondere der Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) und das Braunauge (Lasiommata maera) profitieren von ihrer Anwesenheit. Mit einer kompakten Wuchshöhe von genau 0,57 m lässt sie sich wunderbar in kleine und große Gärten integrieren. Wenn du einen dauerhaft feuchten Standort hast, triffst du mit dieser einheimischen Art eine ausgezeichnete Wahl für die lokale Tierwelt.
Strukturbringer für nasse Füße: Einheimische Heimat für Rostfarbige Dickkopffalter.
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Die ökologische Bedeutung dieser Binse liegt vor allem in ihrer Funktion als Futterpflanze und Lebensraum. Nach aktuellen Bestäubungsdaten nutzen Schmetterlinge wie der Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) und das Braunauge (Lasiommata maera) die Bestände. Auch das Kanaren-Waldbrettspiel (Pararge xiphioides) wird in den Daten als verbundene Art geführt. Die Samen der Pflanze sind mit nur 0,0125 mg so leicht, dass sie durch Wind oder über weite Strecken verbreitet werden können, was die Neubesiedlung von Feuchtbiotopen fördert. Da die Pflanze indigen (einheimisch) ist, ist sie perfekt auf die hiesige Fauna abgestimmt. Auch wenn die Blüten keinen klassischen Nektar bieten, sind die Halme für viele Insektenlarven als Versteck und Entwicklungsort unverzichtbar.
Die Spitzblütige Binse wird als nicht kindersicher eingestuft. Das liegt vor allem an den namensgebenden, sehr spitzen Blütensprossen und Halmen, die bei unvorsichtigem Hantieren oder Spielen zu mechanischen Verletzungen an Haut oder Augen führen können. Sie ist jedoch nicht als giftig bekannt. Platziere sie am besten in Randbereichen des Gartens, die nicht als Spielfläche dienen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
0.573 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen bis halbschattigen Platz, idealerweise direkt am Teichrand oder in einer Sumpfzone.
Boden: Das Substrat sollte dauerhaft feucht bis nass sein; die Pflanze verträgt kalkarme, torfige oder humose Böden.
Pflanzzeit: Setze die Binse im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in den Garten.
Wuchshöhe: Achte bei der Planung auf die Endhöhe von exakt 0,57 m.
Bodenvorbereitung: Bei schweren Lehmböden ist keine besondere Vorbereitung nötig, da sie Staunässe liebt.
Pflege: Schneide die vertrockneten Halme erst im späten Winter zurück, um Insekten einen Überwinterungsplatz zu bieten.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet sich durch extrem leichte Samen (0,0125 mg) über den Wind selbstständig.
Gute Partnerin: Die Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris) – sie liebt die gleiche Feuchtigkeit und ergänzt die Binse im Frühjahr mit leuchtend gelben Blüten.
Die Spitzblütige Binse gehört zur Familie der Binsengewächse (Juncaceae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz indigen (einheimisch). Ihr natürlicher Lebensraum sind Feuchtwiesen, Niedermoore (nährstoffarme, nasse Standorte) und Grabenränder. Morphologisch zeichnet sie sich als ausdauerndes Gras aus, das nicht verholzt und lockere Horste bildet. Eine Besonderheit ist ihre Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen (AM - arbuskuläre Mykorrhiza), die ihr helfen, Nährstoffe effizient aus dem Boden aufzunehmen. Die Blätter sind breitblättrig und innen durch Querwände gegliedert, was man beim vorsichtigen Entlangstreichen spüren kann.
3 Videos zu Spitzblütige Binse
3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →