Bild folgtKI-generierte IllustrationJuncus maritimus
Auch bekannt als: Juncus maritimus
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
An ihren steifen, bläulich-grünen Halmen mit den auffallend stechenden Spitzen lässt sich die Strand-Binse (Juncus maritimus) sofort erkennen. Mit einer Wuchshöhe von genau 0,67 m ist sie ein idealer Strukturbildner für sonnige Plätze an Teichrändern oder in Sumpfbeeten. In deinem Garten dient sie als wichtige Nahrungsquelle für Schmetterlinge wie den Rostfarbigen Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) und das Braunauge (Lasiommata maera). Da sie als indigen, also bei uns ursprünglich heimisch, gilt, ist sie bestens an unser Klima angepasst. Wenn du einen feuchten, kalkreichen Standort hast, bietet diese Binse eine robuste und ökologisch wertvolle Ergänzung.
Strukturstarke Schönheit: 0,67 Meter Eleganz für sonnige Feuchtstellen.
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Die Strand-Binse ist ökologisch hochinteressant, da sie Lebensraum für spezialisierte Falter bietet. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren Schmetterlinge wie der Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) und das Braunauge (Lasiommata maera) direkt von dieser Pflanze. Die Fernausbreitung wird durch das extrem geringe Diasporengewicht (Samengewicht) von nur 0,0293 mg begünstigt, was eine Besiedlung neuer Lebensräume über den Wind ermöglicht. Durch ihre AM-Mykorrhiza (eine Symbiose zwischen Wurzel und Pilz) trägt sie zur Stabilität des Bodenökosystems bei. Im Winter bieten die dichten Halme zudem wichtige Deckung für verschiedene Kleinstlebewesen.
Bitte beachte, dass die Strand-Binse als nicht kindersicher eingestuft wird. Ihre Halme enden in sehr harten, scharfen Spitzen, die bei unvorsichtigem Kontakt zu Verletzungen, insbesondere an den Augen, führen können. Sie sollte daher nicht direkt an Spielbereichen gepflanzt werden.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jul – Aug
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
0.672 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtwert 8), der täglich mindestens sechs Stunden direkte Sonne erhält.
Bodenfeuchte: Halte den Boden stets feucht bis nass (Feuchtewert 7), ideal für Standorte mit hohem Grundwasserstand.
Bodenbeschaffenheit: Die Pflanze bevorzugt kalkhaltige oder basische Böden (Reaktionswert 8); bei sauren Böden solltest du mit Gartenkalk nachhelfen.
Pflanzzeit: Setze die Binse idealerweise im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November).
Wuchshöhe: Plane für die Endhöhe von 0,67 m ausreichend vertikalen Raum ein.
Pflege: Die Halme über den Winter stehen lassen, um Insekten Schutz zu bieten; ein Rückschnitt erfolgt erst im zeitigen Frühjahr.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet sich über extrem leichte Samen (0,0293 mg) durch den Wind.
Pflanzpartner: Gute Nachbarin ist der Gewöhnliche Blutweiderich (Lythrum salicaria) – beide lieben sonnige, feuchte und kalkreiche Standorte.
Die Strand-Binse gehört zur Familie der Binsengewächse (Juncaceae) und ist in weiten Teilen Deutschlands und Österreichs heimisch. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst feuchte Standorte mit hoher Lichteinstrahlung und kalkhaltigen (basischen) Böden. Morphologisch zeichnet sie sich durch einen nicht verholzten, grasartigen Wuchs aus, wobei sie eine beachtliche Blattfläche von 1174,66 mm² pro Einheit ausbildet. Als Archäophyt (eine Art, die vor 1492 eingewandert ist oder als einheimisch gilt) ist sie ein fester Bestandteil unserer Flora.
3 Videos zu Strand-Binse
4 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →