Bild folgtKI-generierte IllustrationLagurus ovatus
Auch bekannt als: Hasenschwanzgras, Samtgras
Schon von weitem fällt das Samtgras (Lagurus ovatus) durch seine weichen, eiförmigen Blütenstände auf, die an kleine Hasenschwänzchen erinnern. Mit einer Wuchshöhe von genau 0,5 m bringt dieses Gras eine wunderbare Leichtigkeit in deine Beete, ohne andere Gewächse zu verdrängen. Da es ursprünglich an sonnigen Küsten beheimatet ist, eignet es sich hervorragend für trockene Gartenbereiche. Auch wenn für diese Art keine spezifischen Daten zu Bestäubern vorliegen, bereichert es die Struktur deines Gartens und bietet einen reizvollen Kontrast zu farbenfrohen Blüten. Die extrem leichten Samen verbreiten sich spielend durch den Wind und sorgen so für natürliche Dynamik. In deinem Naturgarten ist es ein pflegeleichter Begleiter, der besonders durch seine haptische Qualität überzeugt.
Flauschiges Samtgras: Ein 0,5 Meter hoher Handschmeichler für sonnige Sandbeete.
Nach aktuellen ökologischen Daten ist das Samtgras vor allem durch seine Windausbreitung perfekt an offene Landschaften angepasst. Die Samen sind mit einem Gewicht von 0,5227 mg extrem leicht, was eine effektive Fernausbreitung durch Luftströmungen ermöglicht. Mit einer Blattfläche von 316.0 mm² bietet das Gras zudem eine feine Struktur, die bodennah lebenden Kleintieren Schutz und Deckung gewährt. Da es sich um ein einjähriges Gras handelt, trägt es durch das jährliche Absterben und die Neuaussaat zur Humusbildung auf mageren Standorten bei. Die trockenen Fruchtstände bleiben bis weit in den Winter stabil und dienen so als wichtiger Strukturgeber im Gartenökosystem. Auch ohne spezifische Nektardaten ist es ein wertvoller Bestandteil für die Diversität in sandigen Gartenarealen.
Obwohl das Samtgras nicht giftig ist, wird es als nicht kindersicher eingestuft. Die feinen Grannen der Blütenstände können sich leicht ablösen und in Augen, Ohren oder die Atemwege von Kindern und Haustieren gelangen, was zu Reizungen führen kann. Achte darauf, dass Kleinkinder die flauschigen Ähren nicht in den Mund nehmen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jul
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.5 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort, da das Gras viel Licht für die Ausbildung der flauschigen Ähren benötigt.
Der Boden sollte mager (nährstoffarm) und sehr gut durchlässig sein; Sandböden sind ideal.
Pflanze das Samtgras im Frühling zwischen März und Mai direkt ins Freiland.
Halte einen Pflanzabstand von etwa 20 cm ein, damit die einzelnen Horste (Grasbüschel) gut zur Geltung kommen.
Da die Art nicht verholzt und einjährig ist, stirbt sie nach der Samenreife im Spätsommer ab.
Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich; lass die dekorativen Halme über den Winter als Winterschutz für den Boden stehen.
Die Vermehrung erfolgt unkompliziert durch Selbstaussaat der leichten Samen.
Eine zusätzliche Düngung ist nicht notwendig und würde die Standfestigkeit eher mindern.
Gute Partnerin: Natternkopf (Echium vulgare) – beide bevorzugen trockene, sandige Standorte und bieten zusammen ein stimmiges Bild.
Das Samtgras (Lagurus ovatus) gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) innerhalb der Ordnung der Süßgrasartigen (Poales). Ursprünglich stammt es aus dem Mittelmeerraum, ist aber heute in vielen Regionen als Ziergras verbreitet, wo es bevorzugt auf Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) oder sandigen Standorten wächst. Es handelt sich um ein einjähriges, nicht verholzendes Gras mit breitblättrigem Laub. Ein markantes Merkmal ist die eiförmige Scheinähre, die durch lange, weiche Grannen (borstenartige Fortsätze) ihr charakteristisches, samtiges Aussehen erhält. Die Pflanze erreicht eine konstante Höhe von 0,5 m.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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