Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Diese kleine Webspinne (Lepthyphantes centromeroides) erkennst Du meist erst, wenn Du genau im bodennahen Bereich Deines Gartens nachsiehst. Als Vertreter der Spinnentiere (Arachnida) führt sie ein eher verborgenes Leben in der Krautschicht oder im Falllaub (abgestorbene Blätter). In Deinem Garten übernimmt sie eine wichtige Rolle als natürlicher Gegenspieler von Kleinstinsekten. Sie ernährt sich rein räuberisch und fängt ihre Beute in fein gewebten Netzen oder durch aktive Jagd am Boden. Da sie Insekten verzehrt, hilft sie Dir dabei, das biologische Gleichgewicht in Deinen Beeten zu bewahren. Um diese nützlichen Tiere zu fördern, solltest Du auf den Einsatz von Insektiziden (Mittel zur Insektenbekämpfung) verzichten. Ein strukturreicher Garten mit liegengelassenem Laub und ungestörten Ecken bietet ihr den idealen Lebensraum. Achte darauf, Bodenverdichtungen zu vermeiden, damit die feinen Hohlräume im Erdreich erhalten bleiben. So leistest Du einen aktiven Beitrag zum Artenschutz, auch wenn diese Art laut aktueller Datenlage vorwiegend in Osteuropa wie Rumänien oder der Ukraine verbreitet ist.
Diese Spinne ist für Menschen und Haustiere absolut harmlos. Sie verfügt über keinerlei Abwehrmechanismen, die Dir gefährlich werden könnten. Es liegen keine Informationen über einen besonderen gesetzlichen Schutzstatus vor, dennoch ist sie als nützlicher Insektenfresser im Garten willkommen.
Die Art gehört zur Gattung Lepthyphantes innerhalb der Ordnung der Webspinnen (Araneae). Ihre dokumentierte Verbreitung liegt in Europa mit Schwerpunkten in Rumänien und der Ukraine. Als räuberisches Spinnentier (Arachnida) besiedelt sie bevorzugt bodennahe Mikrohabitate (kleinräumige Lebensbereiche). Die systematische Erfassung erfolgt über den World Spider Catalog (WSC), der die Art für den osteuropäischen Raum bestätigt.
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →