Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
heimisch in Deutschland
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Der Moderlieschen genannte Fisch zeichnet sich durch seine silbrig glänzende Färbung und eine unvollständige Seitenlinie aus, die nur die ersten wenigen Schuppen hinter dem Kopf umfasst. Mit einer Körperlänge von meist fünf bis neun Zentimetern bleibt dieser Fisch vergleichsweise klein. Als Schwarmfisch bevorzugt er stehende oder langsam fließende Gewässer mit einer ausgeprägten Unterwasservegetation. Die Ernährung erfolgt primär durch das Aufnehmen von Plankton, also winzigen, im Wasser schwebenden Organismen, sowie kleinen Insektenlarven. In einem naturnahen Gartenteich findet das Moderlieschen ideale Bedingungen, sofern das Gewässer über ausreichend Struktur und eine gute Wasserqualität verfügt. Ein Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel im Garten ist essenziell, um die empfindlichen Lebensräume dieser Wirbeltiere nicht zu belasten. Da die Art auf sauberes Wasser angewiesen ist, sollte auf eine übermäßige Nährstoffzufuhr durch Düngemittel in der Umgebung des Teiches verzichtet werden. Natürliche Rückzugsmöglichkeiten im Wasser unterstützen das Wohlbefinden der Tiere maßgeblich. Durch die Ansiedlung in geeigneten Teichen leistet das Moderlieschen einen Beitrag zur biologischen Vielfalt im heimischen Garten.
Das Moderlieschen ist ein heimischer Fisch und gilt in Deutschland als ungefährdet. Es ist für den Menschen völlig harmlos und stellt als Planktonfresser einen natürlichen Bestandteil des aquatischen Ökosystems dar.
Leucaspius delineatus gehört zur Gruppe der Wirbeltiere und wird innerhalb der Fische als eigenständige Art geführt. Sein natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Teile Deutschlands und der Niederlande. Die Art bevorzugt als Lebensraum strukturreiche, stehende Gewässer und erreicht eine Körpergröße von etwa fünf bis neun Zentimetern.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Friedrichs-Manthey et al. (2023) — Harmonised Freshwater Fish Occurrence Data für 12 Bundesländer, Leibniz Institute for the Analysis of Biodiversity Change (LIB), GBIF, DOI: 10.15468/c75fky (CC BY 4.0)
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