Bild folgtKI-generierte IllustrationLeycesteria formosa
Auch bekannt als: Schöne Leycesterie, Karamellbeere
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
4
Arten
interagieren
4
Interaktionen
dokumentiert
An den herabhängenden, purpurfarbenen Hochblättern, die die weißen Blüten wie kleine Dächer schützen, lässt sich die Schöne Leycesterie (Leycesteria formosa) sofort erkennen. Dieser Strauch ist für deinen Naturgarten besonders wertvoll, da er eine außergewöhnlich lange Blütezeit von Juni bis in den Februar bietet und so auch in der späten Saison Struktur liefert. Die dunklen Beeren werden gerne von Vögeln als winterliche Nahrungsquelle genutzt, während die hohlen Stängel Unterschlupf für Insekten bieten. Mit einer stattlichen Wuchshöhe von genau 2,45 m setzt sie markante Akzente in deiner Hecke. Wenn du eine robuste Pflanze suchst, die ökologischen Nutzen mit einer exotischen Optik verbindet, ist dies die richtige Wahl für dich.
Blütenwunder bis in den Winter: Ein 2,45 m hoher Lichtblick für Mensch und Tier.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten bietet dieser Strauch eine extrem ausgedehnte Blühphase, die vom Juni bis in den Februar reicht. Dies macht ihn zu einer seltenen Ressource für spätaktive Insekten. Da keine spezifischen Bestäuberarten in den Daten gelistet sind, ist allgemein davon auszugehen, dass die offen liegenden Blüten von verschiedenen Insektengruppen besucht werden. Die Beeren dienen als wichtige Nahrung für die heimische Vogelwelt während der Wintermonate. Mit einem Diasporengewicht von 0,3578 mg nutzt die Pflanze Wind- und Fernausbreitung, um neue Standorte zu besiedeln. Die große Blattfläche von etwa 4607 mm² trägt zudem zur Kleinklimaverbesserung im Garten bei.
Die Schöne Leycesterie wird als nicht kindersicher eingestuft, da der Verzehr von Pflanzenteilen oder Beeren zu Unwohlsein führen kann. Achte darauf, sie nicht in unmittelbarer Nähe von Kinderspielbereichen zu pflanzen. Im Falle einer versehentlichen Aufnahme kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240. Für die normale Gartenpflege ist die Pflanze unbedenklich.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Feb
Nektarwert
2
Pollenwert
2
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
2.449 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen geschützten Platz in der Sonne oder im Halbschatten.
Boden: Der Boden sollte nährstoffreich und gut durchlässig sein, um Staunässe zu vermeiden.
Pflanzzeit: Setze den Strauch idealerweise im Frühjahr (März bis Mai), damit er sich bis zum Winter etablieren kann.
Platzbedarf: Berücksichtige bei der Pflanzung die Endhöhe von 2,45 m.
Rückschnitt: Ein starker Rückschnitt im zeitigen Frühjahr fördert den Neuaustrieb, da die Blüten an den diesjährigen Zweigen erscheinen.
Winterschutz: In kalten Lagen empfiehlt es sich, den Wurzelbereich mit einer dicken Schicht Laub abzudecken.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet ihre leichten Samen oft selbstständig über den Wind.
Pflanzpartner: Gute Partnerin: Die Gewöhnliche Heckenkirsche (Lonicera xylosteum) – sie ist heimisch, gehört zur selben Familie und bevorzugt ähnliche Lichtverhältnisse am Gehölzrand.
Die Schöne Leycesterie gehört zur Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae) innerhalb der Ordnung der Kardenartigen (Dipsacales). Ihr natürlicher Lebensraum umfasst Waldränder und Gebüsche in Gebirgsregionen, was sie an kühle, luftfeuchte Standorte angepasst hat. Morphologisch zeichnet sich der Strauch durch seine hohlen, bambusähnlichen Triebe und die breitblättrige, gegenständige Belaubung aus. Die Pflanze ist verholzend und bildet als Diasporen (Ausbreitungseinheiten) kleine Beeren mit einem sehr leichten Samengewicht von nur 0,3578 mg aus, was die Fernausbreitung begünstigt.
4 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →