Bild folgtKI-generierte IllustrationLithurgus chrysurus
Die Goldene Steinbiene (Lithurgus chrysurus) ist eine seltene Wildbienenart, die sich durch ihre spezifische Lebensweise auszeichnet. Als oligolektische Art ist sie bei der Nahrungssuche auf eine sehr begrenzte Auswahl an Pflanzenfamilien angewiesen, was sie besonders empfindlich gegenüber Veränderungen in ihrem Lebensraum macht. Diese Spezialisierung bedeutet, dass sie nur Pollen von ganz bestimmten Blütenpflanzen sammelt, um ihre Brut zu versorgen. In der Region DACH ist die Art als vom Aussterben bedroht eingestuft, weshalb jeder naturnahe Garten einen wertvollen Rückzugsort darstellen kann. Du kannst diese Wildbiene unterstützen, indem du auf den Einsatz von Pestiziden verzichtest und naturbelassene Strukturen wie Totholz oder offene Bodenstellen erhältst. Da sie als Steinbiene auf geeignete Nistplätze angewiesen ist, bieten strukturreiche Gärten mit sonnigen, trockenen Bereichen die besten Voraussetzungen. Ein Verzicht auf das vollständige Abräumen von Gartenabfällen im Herbst schont zudem mögliche Überwinterungsquartiere. Durch den Schutz dieser seltenen Insekten leistest du einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der lokalen Biodiversität.
Die Goldene Steinbiene ist ein friedfertiges Insekt, das keine Gefahr für den Menschen darstellt. Aufgrund ihres Status als vom Aussterben bedrohte Art steht sie unter besonderem Schutz und sollte in ihrem natürlichen Lebensraum nicht gestört werden.
Ernährung & Verhalten
Nahrung
oligolektisch
Generationen/Jahr
univoltin
Die Goldene Steinbiene gehört zur Familie der Megachilidae, den sogenannten Bauchsammlerbienen. Sie ist in Teilen Europas, darunter in Österreich und der Schweiz, heimisch. Als spezialisierte Wildbiene ist sie in ihrem Bestand stark gefährdet und benötigt spezifische ökologische Nischen zum Überleben.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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