Bild folgtKI-generierte IllustrationLudwigia palustris
Auch bekannt als: Heusenkraut, Ludwigia palustris
Mit ihren kriechenden, oft rötlich überlaufenen Trieben und den glänzenden, kreuzgegenständigen Blättern fällt die Sumpf-Heusenkraut (Ludwigia palustris) sofort auf. Da sie in unserer Natur auf der Roten Liste 2 (stark gefährdet) steht, ist sie ein echtes Juwel für deinen Naturgarten. Auch wenn uns für diese Art keine spezifischen Daten zu Bestäubern vorliegen, leistest du durch ihre Ansiedlung einen wertvollen Beitrag zum Artenschutz einer bedrohten heimischen Pflanze. Sie bildet dichte Teppiche in der Uferzone, die als geschützter Rückzugsraum für die Kleintierwelt dienen. Willst du dieser seltenen Schönheit an deinem Teich ein neues Zuhause geben?
Rote-Liste-Juwel: Hol dir die bedrohte Schönheit als Bodendecker in deinen Teich.
Das Sumpf-Heusenkraut spielt eine wichtige Rolle in der Vernetzung von Feuchtbiotopen. Mit einem Diasporengewicht (Samengewicht) von nur 0,032 mg sind die Samen extrem leicht, was eine Fernausbreitung durch Wind oder Wasservögel ermöglicht. In deinem Garten schützt der dichte Wuchs den Ufersaum vor Erosion und bietet Mikrohabitate für wasserlebende Kleintiere. Da die Art in der Natur stark gefährdet ist, fungiert dein Garten als wichtiger Trittsteinbiotop (kleine Trittsteine zur Vernetzung von Lebensräumen). Auch ohne spezifische Bestäubungsdaten ist ihr Wert für die regionale Biodiversität durch ihre Seltenheit als Rote-Liste-Art sehr hoch einzustufen.
Das Sumpf-Heusenkraut ist laut Datenbank als nicht kindersicher eingestuft. Bitte achte darauf, dass Kinder oder Haustiere keine Pflanzenteile verzehren. Im Falle eines versehentlichen Verschluckens kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jul – Aug
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.099 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Ellenberg Licht 8: Wähle einen vollsonnigen Standort, damit die Pflanze kräftig wächst und ihre rote Farbe ausbildet.
Ellenberg Feuchte 9: Der Boden muss dauerhaft nass sein; ideal ist die Flachwasserzone des Teichs bei 0 bis 5 cm Wassertiefe.
Ellenberg Nährstoffe 5: Verwende normalen Gartenboden oder Teichsubstrat, da sie als Mittelzehrer keinen hohen Düngerbedarf hat.
Pflanzzeit: Setze die Jungpflanzen im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in den feuchten Schlamm.
Wuchshöhe: Mit genau 0,1 m bleibt sie sehr niedrig und eignet sich hervorragend als natürlicher Bodendecker für feuchte Stellen.
Vermehrung: Die Pflanze breitet sich über kriechende Triebe und ihre sehr leichten Samen (Diasporengewicht 0,032 mg) selbstständig aus.
Winterpflege: Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich; lass die Pflanze über Winter im Schlamm oder unter Wasser ruhen.
Gute Partnerin: Sumpfdotterblume (Caltha palustris) – sie hat identische Standortansprüche und ergänzt den Teppich des Heusenkrauts im Frühjahr mit gelben Blüten.
Das Sumpf-Heusenkraut (Ludwigia palustris) ist ein Vertreter der Nachtkerzengewächse (Onagraceae) und gilt in Deutschland, Österreich und der Schweiz als indigen (einheimische Art). Ihr natürlicher Lebensraum sind schlammige Ufer, Gräben und flache Gewässerzonen, die regelmäßig überflutet werden. Als krautige, nicht verholzte Pflanze wächst sie mit einer Höhe von 0,1 m sehr flach und breitet sich kriechend aus. Botanisch interessant sind die unauffälligen Blüten in den Blattachseln, die meist keine Kronblätter besitzen – ein Merkmal, das sie von vielen anderen Verwandten unterscheidet.
3 Videos zu Sumpf-Heusenkraut
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →