Bild folgtKI-generierte IllustrationLuzula luzulina
Auch bekannt als: Luzula luzulina
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
An ihren breitblättrigen, grasartigen Blättern lässt sich die Gelbliche Hainsimse (Luzula luzulina) sofort erkennen. In deinem Naturgarten ist sie eine wertvolle Bereicherung, da sie gezielt schattige Bereiche begrünt und spezialisierten Faltern wie dem Braunauge (Lasiommata maera) einen Lebensraum bietet. Auch der Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) profitiert von diesem heimischen Binsengewächs. Mit ihrer geringen Wuchshöhe von genau 0.15 m bildet sie dichte Horste, die den Boden schützen. Wenn du eine robuste Pflanze für das Unterholz suchst, die wenig Ansprüche stellt, machst du mit ihr alles richtig.
Kompakter Schattenkünstler: 15 cm Naturkraft für heimische Waldfalter.
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In deinem Garten unterstützt die Gelbliche Hainsimse aktiv die lokale Insektenwelt. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren Schmetterlinge wie das Braunauge (Lasiommata maera) und der Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) von dieser Art. Auch für den Kanarischen Waldvogel (Pararge xiphioides) stellt sie eine wichtige Ressource dar. Durch ihre AM-Mykorrhiza (eine Pilzverbindung an den Wurzeln) fördert sie zudem die Bodengesundheit und hilft bei der Nährstofferschließung auf mageren Standorten. Da sie im Juni blüht, bietet sie Nahrung in einer Phase, in der viele Frühlingsblüher bereits verblüht sind.
Die Gelbliche Hainsimse wird in Fachdatenbanken als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn keine spezifischen Giftstoffe gelistet sind, sollte darauf geachtet werden, dass Kinder oder Haustiere keine Pflanzenteile verzehren. Im Falle eines Verdachts auf Vergiftung kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
Schatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jun – Jun
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
0.146 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen Standort im Schatten, da die Pflanze an lichtarme Plätze unter Bäumen angepasst ist.
Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein; achte darauf, dass die Erde nie vollständig austrocknet.
Setze sie in mageren Boden (Schwachzehrer), da sie an nährstoffarme Verhältnisse gewöhnt ist.
Die Pflanzzeit liegt idealerweise im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst, solange der Boden offen ist.
Halte die Wuchshöhe von 0.15 m ein, indem du sie im Vordergrund oder als Bodendecker einplanst.
Eine Düngung ist nicht notwendig, da sie eine AM-Mykorrhiza (eine Symbiose mit nützlichen Bodenpilzen) eingeht.
Vermehrung ist durch die Teilung der Horste im zeitigen Frühjahr unkompliziert möglich.
Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich, da die vertrockneten Halme im Winter als Mulchschicht dienen.
Gute Partnerin: Die Wald-Segge (Carex sylvatica) passt hervorragend, da sie die gleichen Ansprüche an Schatten und Feuchtigkeit teilt.
Die Gelbliche Hainsimse gehört zur Familie der Binsengewächse (Juncaceae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz heimisch. Als Indigen (ursprünglich in der Region vorkommend) besiedelt sie bevorzugt frische, eher nährstoffarme Standorte in schattigen Lagen. Morphologisch tritt sie als ausdauernde, nicht verholzende Pflanze auf, die kompakte, grasähnliche Bestände bildet. Sie ist an mäßig warme Klimate angepasst und bevorzugt neutrale bis schwach saure Bodenverhältnisse, wie sie oft in lichten Laubmischwäldern zu finden sind.
3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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