Bild folgtKI-generierte IllustrationMalus baccata
Auch bekannt als: Kirschapfel
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
Schon von weitem fällt der Kirschapfel (Malus baccata) durch seine überreiche, weiße Blütenfülle im April und Mai auf. Er ist eine wertvolle Bereicherung für den Naturgarten, da er als Baum oder Strauch wichtige vertikale Strukturen schafft. Seine Blüten dienen als erste Energiequelle für zahlreiche Bestäuber, während die kleinen Äpfelchen später im Jahr von Tieren verbreitet werden. Da er als kindersicher gilt, kannst du ihn unbesorgt auch in Bereichen pflanzen, in denen Enkelkinder spielen. Mit diesem robusten Gehölz holst du dir ein langlebiges Stück Natur in deinen Garten.
Ein 10 Meter hohes Blütenwunder im April – robust, sicher und wertvoll.
Während seiner Blütezeit von April bis Mai bietet der Kirschapfel ein reichhaltiges Angebot für früh fliegende Bestäuber. Da die Pflanze verholzt und eine Höhe von 10,0 m erreicht, dient sie zudem als wichtiger Nistplatz und Schutzraum in der oberen Gartenschicht. Die Diasporen (Samen) haben ein Gewicht von 11,6873 mg, was sie attraktiv für die Tierverbreitung macht. Vögel nutzen die kleinen Früchte im Winter als Nahrung, wenn andere Quellen bereits erschöpft sind. So fördert der Baum die biologische Vielfalt durch Nahrungsangebote über mehrere Jahreszeiten hinweg.
Der Kirschapfel ist als kindersicher eingestuft. Es besteht keine Verwechslungsgefahr mit giftigen Doppelgängern in dieser Größenordnung, und die Pflanze selbst enthält keine bedenklichen Giftstoffe. Du kannst ihn daher ohne Sorge in einem Familiengarten integrieren.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Mai
Wuchsform
Strauch/Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
10 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen bis lichten, halbschattigen Platz für eine optimale Blütenbildung.
Boden: Er bevorzugt durchlässige und humose Erde; Staunässe sollte unbedingt vermieden werden.
Pflanzzeit: Setze den Baum am besten im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden offen ist.
Wuchshöhe: Beachte bei der Standortwahl die Endhöhe von genau 10,0 m.
Platzbedarf: Plane aufgrund der ausladenden Krone ausreichend Abstand zu Gebäuden ein.
Pflege: Ein Rückschnitt ist selten nötig, kann aber im Spätwinter erfolgen, um die Krone auszulichten.
Wässerung: In den ersten zwei Standjahren bei Sommertrockenheit regelmäßig gießen.
Pflanzpartner: Eine gute Nachbarin ist die Hundsrose (Rosa canina) – sie teilt die Vorliebe für sonnige Plätze und ergänzt das ökologische Angebot für Vögel perfekt.
Der Kirschapfel gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und zur Ordnung der Rosenartigen (Rosales). Er wächst als verholzter, breitblättriger Strauch oder Baum und erreicht eine präzise Wuchshöhe von 10,0 m. Seine natürlichen Standorte liegen oft an Waldrändern oder in lichten Gehölzen, wo er ausreichend Licht findet. Eine morphologische (gestaltliche) Besonderheit sind die vergleichsweise schweren Diasporen (Ausbreitungseinheiten), die mit etwa 11,7 mg vor allem durch Tiere über kurze Distanzen verbreitet werden.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →