Bild folgtKI-generierte IllustrationMalvaviscus arboreus
Auch bekannt als: Beerenmalve, Tutenmalve
Schon von weitem fällt die Beerenmalve durch ihre leuchtend roten Blüten auf, die sich niemals ganz öffnen und wie schmale Turbane wirken. Als stattlicher Strauch erreicht sie eine Wuchshöhe von genau 2.8 m und setzt damit markante vertikale Akzente in deinem Garten oder auf der Terrasse. Da sie ursprünglich aus Amerika stammt, gibt es für unsere Region zwar keine Daten zu spezialisierten Insekten, doch sie bietet Struktur und spätsommerliche Farbtupfer. In deinem Garten ist sie ein interessantes Element, um florale Vielfalt mit einer verholzten Struktur zu verbinden, sofern du sie im Kübel kultivierst. Da sie frostempfindlich ist, braucht sie im Winter deine Unterstützung. Trau dich an diesen langlebigen Gast, wenn du einen sonnigen, geschützten Platz bieten kannst.
Ein 2,8 Meter hoher Blütentraum aus Übersee für sonnige Terrassenplätze.
Nach aktuellen Daten liegen für die Beerenmalve keine spezifischen Beziehungsdaten zu heimischen Bestäuberarten vor. Das Diasporengewicht (Gewicht der Samen zur Ausbreitung) von 46.41 mg ordnet sie als Pflanze mit schwerem Samengewicht ein, was auf eine Verbreitung über kurze Distanzen hindeutet. Da sie in unserer Region nicht heimisch ist, dient sie weniger als spezialisierte Futterpflanze, sondern primär als strukturgebendes Element. Mit einer Wuchshöhe von 2.8 m bietet sie Vögeln potenziellen Sichtschutz und Rückzugsraum. In einem vielfältig bepflanzten Garten trägt sie zur Vielfalt der Lebensräume bei. Durch die Verholzung bleibt sie auch über Jahre hinweg als beständiges Element in der Gartengestaltung erhalten.
Die Beerenmalve wird als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn keine akute Giftigkeit bekannt ist, sollten Gartenbesitzer mit Kindern oder Haustieren darauf achten, dass keine Pflanzenteile verzehrt werden. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs kontaktiere bitte den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240. Für einen Garten mit kleinen Kindern empfiehlt es sich, auf bewährte, ungiftige heimische Malvenarten auszuweichen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
2.8 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz, um eine üppige Blütenbildung anzuregen.
Pflanzzeit: Setze die Malve im Frühjahr zwischen März und Mai in einen ausreichend großen Kübel.
Achte auf eine gute Drainage (Abflusssystem für überschüssiges Wasser), um Wurzelfäule zu verhindern.
Halte das Substrat im Sommer gleichmäßig feucht, vermeide aber stehendes Wasser im Untersetzer.
Berücksichtige die Endhöhe von 2.8 m bei der Standortwahl auf der Terrasse oder im Wintergarten.
Dünge den Strauch während der Wachstumszeit von April bis August regelmäßig mit organischem Dünger.
Überwintere die Pflanze in einem hellen Quartier bei etwa 10 Grad Celsius.
Ein Rückschnitt im zeitigen Frühjahr fördert einen buschigen Wuchs und neue Blütenansätze.
Gute Partnerin: Die Wilde Malve (Malva sylvestris) – sie ist eine heimische Verwandte, die ähnliche Sonnenansprüche hat und vielen heimischen Wildbienen als Nahrungsquelle dient.
Die Beerenmalve gehört zur Familie der Malvengewächse (Malvaceae) und zur Ordnung der Malvenartigen (Malvales). In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist sie nicht heimisch und wird aufgrund mangelnder Frosthärte meist als Kübelpflanze gehalten. Ihr natürlicher Lebensraum liegt in den Tropen und Subtropen Amerikas, wo sie als breitblättriger Strauch wächst. Auffällig ist ihre Blattfläche von 675.0 mm², die eine effiziente Lichtaufnahme ermöglicht. Da die Pflanze verholzt (Festigungsgewebe aus Lignin bildet), entwickelt sie über Jahre hinweg ein stabiles Astwerk.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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