Bild folgtKI-generierte IllustrationMeconopsis cambrica
Auch bekannt als: Papaver cambricum
7
Arten
interagieren
7
Interaktionen
dokumentiert
An ihren leuchtend schwefelgelben bis orangefarbenen Schalenblüten mit den vier zarten, knittrigen Kronblättern lässt sich der Wald-Scheinmohn (Meconopsis cambrica) sofort erkennen. Er ist eine ideale Wahl für deinen Naturgarten, wenn du schattige und feuchte Bereiche ökologisch aufwerten möchtest. Als typisches Mohngewächs stellt er ein wichtiges Pollenangebot in lichtarmen Gartenabschnitten bereit, was besonders pollenfressende Insektengruppen unterstützt. Seine Fähigkeit zur Selbstaussaat füllt Lücken im Beet auf ganz natürliche Weise. Wenn du ihm den richtigen Platz gibst, bedankt er sich mit einer monatelangen Blütezeit und einer wunderbaren Leichtigkeit.
Leuchtender Pollenspender für schattige Plätze: Robust und vermehrungsfreudig.
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Obwohl für diese Art keine spezifischen Beziehungsdaten zu einzelnen Insektenarten vorliegen, ist der Wald-Scheinmohn als Mohngewächs eine wertvolle Pollenquelle. Da er keinen Nektar produziert, lockt er gezielt pollenfressende Insekten wie Schwebfliegen und kleine Käfer an, die in der schattigen Krautschicht nach Nahrung suchen. Durch seine lange Blühphase von Mai bis August schließt er Versorgungslücken im Gartenjahr. Die stehengelassenen, trockenen Samenkapseln bieten im Winter zudem eine wichtige Struktur für überwinternde Kleinstlebewesen. In naturnahen Wäldern und Gärten trägt er so zur biologischen Vielfalt in Bereichen bei, die für viele lichthungrige Pflanzen ungeeignet sind.
Bitte beachte, dass der Wald-Scheinmohn als nicht kindersicher eingestuft wird. Wie fast alle Mohngewächse enthält er in allen Pflanzenteilen Alkaloide, die bei Verzehr zu Unwohlsein führen können. Der beim Abbrechen austretende gelbliche Milchsaft kann bei empfindlicher Haut Reizungen verursachen, weshalb das Tragen von Handschuhen bei Pflegearbeiten ratsam ist.
Licht
Schatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen Standort im Halbschatten (Ellenberg Licht 5), da die Pflanze keine pralle Mittagssonne verträgt.
Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein (Ellenberg Feuchte 6), vermeide aber unbedingt Staunässe.
Als Mittelzehrer (Ellenberg Nährstoffe 5) genügt ihm ein normaler Gartenboden; eine zusätzliche Düngung ist meist nicht erforderlich.
Pflanzzeit: Setze junge Pflanzen entweder im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in die Erde.
Halte einen Pflanzabstand von etwa 25 bis 30 cm ein, damit sich die Blattrosetten gut entfalten können.
Pflege: Lass die verblühten Kapseln stehen, wenn du eine Selbstaussaat wünschst; er wandert gerne durch den Garten.
Rückschnitt: Ein bodennaher Rückschnitt nach dem ersten Flor kann im Spätsommer eine zweite Blüte anregen.
Gute Partnerin: Die Wald-Segge (Carex sylvatica) — sie teilt die Vorliebe für schattig-frische Standorte und bildet einen ruhigen, grünen Kontrast zu den leuchtenden Blüten.
Der Wald-Scheinmohn gehört zur Familie der Mohngewächse (Papaveraceae) und ist in Westeuropa sowie in Teilen Deutschlands und der Schweiz heimisch. Sein natürlicher Lebensraum umfasst lichte Wälder und schattige Felsfluren auf frischen (mäßig feuchten) Böden. Morphologisch fällt er als krautige Pflanze (nicht verholzend) durch seine fiederschnittigen (tief und fein eingeschnittenen) Blätter auf. Er bildet eine Pfahlwurzel aus, mit der er sich auch in engen Bodenritzen gut verankern kann. In der Systematik steht er der Gattung Papaver sehr nahe, was sich in der markanten Kapselform der Früchte zeigt.
7 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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