Bild folgtKI-generierte IllustrationMelilotus dentatus
Auch bekannt als: Melilotus dentatus
3
Arten
interagieren
5
Interaktionen
dokumentiert
An den charakteristisch fein gezähnten Blatträndern und den aufrechten, gelben Blütentrauben lässt sich der Salz-Steinklee (Melilotus dentatus) sofort erkennen. Er ist eine wertvolle Bereicherung für deinen Garten, da er als seltene, einheimische Art wichtige ökologische Nischen füllt. Besonders spezialisierte Falter wie der Komma-Dickkopffalter (Hesperia comma) profitieren von seinem Nektarangebot. Da die Pflanze auf der Roten Liste steht, leistest du mit ihrer Ansiedlung einen echten Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt. Wenn du einen sonnigen Platz mit kalkhaltigem Boden hast, wird dieser Schmetterlingsmagnet bei dir prächtig gedeihen.
Seltene Schönheit: Der 41 cm kleine Schmetterlingsmagnet für kalkreiche Böden.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Art eine Lebensversicherung für bedrohte Insekten. Er dient als wichtige Nahrungsquelle für Schmetterlinge wie den Glänzenden Bläuling (Polyommatus fulgens) und den sehr seltenen Polyommatus humedasae. Auch der Komma-Dickkopffalter (Hesperia comma) fliegt die gelben Blüten regelmäßig an. Da der Salz-Steinklee auf der Roten Liste (Status 3: gefährdet) steht, ist jede Ansiedlung im Garten aktiver Artenschutz. Die leichten Samen dienen zudem als wertvolle Winternahrung für Vögel. Durch die Symbiose mit AM-Pilzen (Arbuskuläre Mykorrhiza, eine Wurzel-Pilz-Gemeinschaft) fördert die Pflanze zudem aktiv die Bodengesundheit in deinem Beet.
Der Salz-Steinklee wird als nicht kindersicher eingestuft. Achte darauf, dass Kinder oder Haustiere keine Pflanzenteile verzehren. Bei Verdacht auf eine Giftaufnahme kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240. Wähle den Standort im Garten am besten so, dass er außerhalb der Reichweite unbeaufsichtigter Kleinkinder liegt.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jul – Sep
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.408 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Licht (Ellenberg 8): Wähle unbedingt einen vollsonnigen Platz in deinem Garten aus.
Bodenfeuchte (Ellenberg 6): Der Boden sollte frisch sein, also eine gleichmäßige, mäßige Feuchtigkeit aufweisen.
Nährstoffe (Ellenberg 5): Ein normaler Gartenboden ist ideal; eine zusätzliche Düngung ist nicht notwendig.
Bodenreaktion (Ellenberg 7): Die Pflanze benötigt kalkhaltige oder basische Böden; gib bei Bedarf etwas Gartenkalk zur Erde.
Pflanzzeit: Setze den Steinklee am besten im Frühjahr zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis November.
Wuchsform: Plane bei der Pflanzung ein, dass die krautige Pflanze eine Höhe von 0,41 m erreicht.
Vermehrung: Die Samen sind sehr leicht und werden vom Wind verbreitet; lass die Stängel im Herbst für die Selbstaussaat stehen.
Pflanzpartner: Die Kleine Braunelle (Prunella vulgaris) ist eine hervorragende Nachbarin, da sie ebenfalls frische, kalkreiche Standorte liebt.
Der Salz-Steinklee (Melilotus dentatus) gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Er ist in Deutschland und Österreich indigen (einheimisch) und gilt als Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde). In der Natur besiedelt er bevorzugt frische, mäßig feuchte Standorte, die oft einen gewissen Salzgehalt oder eine hohe Kalkkonzentration aufweisen. Mit einer Wuchshöhe von genau 0,41 m bleibt er eher kompakt. Seine dreizähligen Blätter und die typische Schmetterlingsblütenform kennzeichnen ihn als klassischen Vertreter seiner Gattung.
2 Videos zu Salz-Steinklee
3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →