Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Die Spinne (Metopobactrus nodicornis) ist ein winziger Bewohner deines Gartens, der durch seine versteckte Lebensweise in der Bodenstreu (Schicht aus herabgefallenen Blaettern) charakterisiert wird. Da sie zur Gruppe der Spinnentiere (Arachnida) gehört, besitzt sie acht Beine und trägt unauffällig zur biologischen Vielfalt bei. In Österreich und der Schweiz ist diese Art heimisch und besiedelt bevorzugt die bodennahe Krautschicht (Schicht der krautigen Pflanzen). Ihre Ernährungsweise ist rein räuberisch, wobei sie sich von kleinsten Arthropoden (Gliederfüßern) und anderen Bodenbewohnern ernährt. Auf diese Weise fungiert sie als natürlicher Nützling und hilft dabei, das ökologische Gleichgewicht in deinem Garten zu bewahren. Du kannst ihren Lebensraum am besten schützen, indem du Falllaub an einigen Stellen liegen lässt und auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichtest. Ein strukturreicher Garten mit verschiedenen Versteckmöglichkeiten bietet ihr ideale Bedingungen für die Jagd. Da keine Bindung an spezifische Pflanzen bekannt ist, profitiert sie allgemein von einer naturnahen Gestaltung und einem gesunden Bodenleben.
Diese kleine Spinne ist für den Menschen und für Haustiere vollkommen harmlos. Sie besitzt kein Gift, das uns gefährlich werden könnte, und verhält sich gegenüber Störungen sehr scheu und fluchtbereit.
Die Art (Metopobactrus nodicornis) wird taxonomisch (systematisch) in die Gattung Metopobactrus innerhalb der Klasse der Spinnentiere eingeordnet. Ihr nachgewiesenes Verbreitungsgebiet umfasst Europa, mit spezifischen Vorkommen in Österreich und der Schweiz. Sie bevorzugt epigäische (an der Bodenoberfläche befindliche) Lebensräume und ist dort als Prädator (Räuber) tätig. Mangels detaillierter Beziehungsdaten wird eine generalistische Lebensweise in der bodennahen Vegetation angenommen.
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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