Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Micrargpelecopsis spinosa ist eine winzige Spinne aus der Gruppe der Spinnentiere (Arachnida), die durch ihre versteckte Lebensweise in der Bodenstreu (angesammeltes abgefallenes Laub) auffällt. In ihrem Lebensraum besiedelt sie bevorzugt die untersten Vegetationsschichten und trägt dort wesentlich zum ökologischen Gleichgewicht bei. Als Räuber ernährt sie sich von verschiedensten kleinsten wirbellosen Tieren und fungiert so als natürlicher Regulator in ihrem Ökosystem (Lebensraumgefüge). Sie erbeutet ihre Nahrung unauffällig und stellt für den Gärtner einen nützlichen Verbündeten bei der Kontrolle von Kleinstlebewesen dar. Da sie keinerlei Pflanzen schädigt, ist sie ein wertvoller Bestandteil der natürlichen Fauna. Gartenbesitzer können dieses Tier unterstützen, indem sie ökologische Nischen wie kleine Laubansammlungen oder Mulchschichten (Bodenbedeckung aus organischem Material) erhalten. Der Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel schont diese empfindlichen Jäger nachhaltig. Da die Art primär in Portugal nachgewiesen wurde, zeigt sie die faszinierende Vielfalt der europäischen Spinnenwelt auf. Ein strukturreicher Garten bietet die beste Grundlage für die Ansiedlung solcher nützlichen Bodenbewohner.
Spezifische Daten zum jahreszeitlichen Rhythmus dieser Art liegen aufgrund des lokal begrenzten Vorkommens in Südeuropa nicht vor.
Diese kleine Spinne ist für den Menschen vollkommen harmlos und besitzt keine Giftwirkung, die für uns oder unsere Haustiere relevant wäre. Sie verhält sich unauffällig und scheu, weshalb keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen im Garten erforderlich sind.
Die Art Micrargpelecopsis spinosa wird innerhalb der Systematik in die Ordnung der Webspinnen (Araneae) eingeordnet. Gemäß dem World Spider Catalog (WSC v26) liegt ihr dokumentiertes Verbreitungsgebiet in Europa, wobei Funde speziell für Portugal verzeichnet sind. Als Vertreter der Gattung Micrargpelecopsis gehört sie zu einer spezialisierten Gruppe von Kleinspinnen. Über die spezifischen Habitatansprüche liegen aufgrund der Seltenheit nur begrenzte wissenschaftliche Daten vor.
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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