Bild folgtKI-generierte IllustrationMyosotis alpestris subsp. alpestris
Auch bekannt als: Myosotis alpestris subsp. alpestris
An ihren leuchtend blauen Blüten mit dem typischen gelben Auge lässt sich das Alpen-Vergissmeinnicht (Myosotis alpestris subsp. alpestris) sofort erkennen. Diese kompakte, krautige Pflanze ist ein wahrer Überlebenskünstler aus den Hochgebirgen und bringt alpine Wildnis in deinen Garten. Als heimische Art ist sie perfekt an unsere Standorte angepasst und fördert die regionale Pflanzenvielfalt, besonders auf mageren Böden. Auch wenn für diese spezielle Unterart keine detaillierten Insektendaten vorliegen, ist sie als Frühblüher eine wichtige Bereicherung für das Ökosystem. Wenn du einen sonnigen Platz auf kalkreichem Grund hast, ist sie die ideale Wahl für dich.
Ein Stück Alpen-Idyll: Nur 8 cm klein, aber ein Gigant in strahlendem Blau.
Das Alpen-Vergissmeinnicht spielt eine wichtige Rolle in der Pionierbesiedlung kalkreicher Gebirgsstandorte. Durch seine sehr leichten Samen (0.6919 mg) nutzt es die Windausbreitung, um neue Lebensräume wie Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) zu erschließen. Als heimische Pflanze fügt sie sich nahtlos in die regionalen Lebensgemeinschaften ein. Auch ohne spezifische Bestäuberdaten in der Datenbank ist bekannt, dass solche alpinen Arten in der kurzen Vegetationsperiode wichtige Anlaufstellen für die Gebirgsfauna sind. Im Winter bieten die vertrockneten Pflanzenteile einen minimalen Schutz für kleine Bodenlebewesen. Mit der Pflanzung stärkst du die genetische Vielfalt unserer alpinen Flora im Siedlungsraum.
Bitte beachte, dass das Alpen-Vergissmeinnicht laut Datenbank als nicht kindersicher eingestuft wird. Es empfiehlt sich daher, die Pflanze so zu platzieren, dass kleine Kinder oder Haustiere keine Pflanzenteile verzehren können. In einem reinen Naturgarten oder Steingarten an der richtigen Stelle ist sie jedoch eine harmlose und wertvolle Bereicherung.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Alpine
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
0.082 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Licht (Wert 8): Wähle einen vollsonnigen Platz für dein Vergissmeinnicht, es benötigt viel direktes Sonnenlicht.
Boden (Wert 3): Die Pflanze ist ein Schwachzehrer (Mager), setze sie daher in nährstoffarmen, sandig-kiesigen Boden.
Feuchtigkeit (Wert 4): Halte den Boden frisch (mäßig feucht), aber sorge für einen guten Abfluss, damit keine Staunässe entsteht.
Kalkgehalt (Wert 7): Achte auf einen kalkhaltigen oder basischen Boden, da die Art kalkliebend ist.
Pflanzzeit: Setze junge Pflanzen im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst, solange der Boden noch offen ist.
Wuchs: Mit nur 0.08 m Höhe ist sie ideal für den Vordergrund von Beeten oder für Steingärten geeignet.
Vermehrung: Die Samen sind mit 0.6919 mg sehr leicht (Wind- oder Fernausbreitung möglich) und sorgen oft für eine natürliche Selbstaussaat.
Gute Partnerin: Die Silberwurz (Dryas octopetala) – sie hat dieselben alpinen Ansprüche an Kalk und Sonne und ergänzt das Blau perfekt mit ihren weißen Blüten.
Das Alpen-Vergissmeinnicht gehört zur Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae) und ist in den Gebirgen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz heimisch. Sein natürlicher Lebensraum sind kalkhaltige Magerwiesen und Schutthalden in alpinen Höhenlagen. Mit einer Wuchshöhe von genau 0.08 m bleibt es sehr bodennah und bildet dichte, nicht verholzte Polster. Die breitblättrigen, behaarten Blätter schützen die Pflanze vor der starken UV-Strahlung und dem Austrocknen in der Sonne. Als Indigen (einheimische Art) ist sie ein fester Bestandteil unserer alpinen Flora.
1 Video zu Alpen-Vergissmeinnicht
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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