Bild folgtKI-generierte IllustrationMyotis blythii
Auch bekannt als: Kleines Mausohr, Kleinmausohr
heimisch Deutschland
Specific native_regions cache: Germany · 85%
Das Große Mausohr (Myotis blythii (Tomes, 1857)) ist ein kräftiges Säugetier mit graubraunem Rücken, einer hellen Unterseite und auffallend langen Ohren. In deinem Garten kannst du diesen nachtaktiven (während der Nacht aktiven) Flieger vor allem in der späten Dämmerung beobachten. Diese Art sucht oft Zuflucht in warmen Dachstühlen oder ruhigen Winkeln an Gebäuden, nutzt aber auch Felsspalten als Quartier. Da keine spezifischen Pflanzenbeziehungen vorliegen, konzentriert sich die Lebensweise auf die allgemeine Jagd nach Insekten. Als Insektenfresser erbeutet das Tier im Flug oder direkt vom Untergrund verschiedene Käfer und Nachtfalter. In der kalten Jahreszeit begibt sich das Tier in den Winterschlaf (langfristiger Ruhezustand bei niedriger Körpertemperatur) in frostfreie Keller oder Höhlen. Du kannst den nützlichen Gästen helfen, indem du Einflugmöglichkeiten an Gebäuden bewahrst oder einen Fledermauskasten installierst. Der Verzicht auf chemische Insektengifte im Garten stellt sicher, dass die Tiere ausreichend Nahrung finden. Ein naturnaher Garten bietet den Tieren den nötigen Raum für ihre nächtliche Jagd.
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Dieses Tier steht unter strengem Naturschutz und darf nicht gestört oder eigenmächtig umgesiedelt werden. Solltest du ein geschwächtes Tier finden, fasse es nur mit dicken Handschuhen an, da Wildtiere bei Bedrohung beißen können.
Körper
Körperlänge
7.5 cm
Gewicht
24.705 g
Max. Lebensalter
33 Jahre
Fortpflanzung
Wurfgröße / Gelege
1, 1× pro Jahr
Tragezeit
69 Tage
Geschlechtsreife
~1.2 Jahre
Ernährung & Verhalten
Das Große Mausohr (Myotis blythii (Tomes, 1857)) gehört zur Familie der Glattnasen (Vespertilionidae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz heimisch. Mit einer Flügelspannweite von bis zu 40 Zentimetern gehört es zu den größeren Vertretern seiner Gattung. Die Tiere orientieren sich mittels Echolokation (Orientierung durch Ultraschallrufe) und sind für ihre gesellige Lebensweise in Kolonien bekannt.
50 dokumentierte Beutetiere und Nahrungsquellen (GloBI)
Quelle: Global Biotic Interactions (GloBI) — Poelen et al. (2014), CC BY
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF — Occurrence data via GBIF Backbone Taxonomy
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