Bild folgtKI-generierte IllustrationNajas marina subsp. intermedia
Auch bekannt als: Najas marina subsp. intermedia
Wer das Mittlere Nixkraut (Najas marina subsp. intermedia) einmal gesehen hat, vergisst es nicht: Mit seinen dornig gezaehnten Blaettern und dem krautigen Wuchs wirkt es wie eine kleine, untergetauchte Festung im Wasser. Diese einheimische Art ist fuer Deinen Naturgarten besonders wertvoll, da sie in Deutschland auf der Roten Liste steht und somit als schuetzenswert gilt. Als sogenannter Mittelzehrer (Pflanze mit mittlerem Naehrstoffbedarf) hilft sie dabei, das biologische Gleichgewicht in feuchten Gartenbereichen zu stabilisieren. In Deinem Garten bietet sie wertvollen Lebensraum fuer die aquatische Mikrofauna und unterstuetzt die heimische Biodiversitaet. Hast Du schon ein schattiges, feuchtes Plaetzchen fuer diesen seltenen Gast reserviert?
Seltener Wasserschatz: 0,5 Meter heimische Naturkraft fuer Deinen Garten.
Nach aktuellen Bestaeubungsdaten und oekologischen Einstufungen ist das Mittlere Nixkraut ein wichtiger Bestandteil der heimischen Gewaesserflora. Da es in Deutschland auf der Roten Liste (Rote Liste D) gefuehrt wird, traegt jeder Bestand in oekologischen Gaerten zum Erhalt der Art bei. Die Pflanze produziert leichte Samen mit einem Gewicht von 3,28 mg, was eine Fernausbreitung durch Wind oder Tiere ermoeglicht. Obwohl keine spezifischen Bestaeuberdaten fuer Insekten vorliegen, dient das dichte Blattwerk unter Wasser als wichtiger Rueckzugsort fuer aquatische Kleinstlebewesen. Als heimische Art ist sie perfekt an das mitteleuropaeische Klima angepasst und foerdert die Stabilitaet lokaler Oekosysteme.
Bitte beachte, dass das Mittlere Nixkraut nicht als kindersicher eingestuft wird. In Gaerten mit kleinen Kindern sollte der Zugang zu den feuchten Standorten oder Teichen, in denen die Pflanze waechst, gesichert sein. Es besteht zwar keine explizite Giftwarnung, aber die dornigen Blaetter koennen bei Kontakt unangenehm sein. Im Falle eines Unfalls in Wassernaehe oder bei Unklarheiten kontaktiere den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Schatten
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.5 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Waehle einen schattigen Platz, da die Pflanze Schatten bevorzugt.
Wasserbedarf: Sorge fuer einen dauerhaft feuchten Standort, idealerweise direkt im Wasser oder in einer permanent nassen Sumpfzone.
Boden: Ein normaler Boden mit mittlerem Naehrstoffgehalt ist ideal; vermeide uebermaessige Duengung.
Wuchshoehe: Plane fest mit einer Hoehe von 0,5 m ein, da die Pflanze genau dieses Mass erreicht.
Pflanzzeit: Setze das Nixkraut im Fruehling (Maerz bis Mai) ein, wenn keine starken Froste mehr zu erwarten sind.
Pflanzabstand: Halte etwa 30 cm Abstand zu anderen Wasserpflanzen, um eine gute Ausbreitung zu ermoeglichen.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet sich ueber leichte Diasporen (Ausbreitungseinheiten), die oft durch Wasser oder Wasservoegel verdriftet werden.
Pflege: Da es sich um eine krautige, nicht verholzte Pflanze handelt, ist kein klassischer Rueckschnitt noetig; lass die Biomasse im Winter als Schutz im Wasser.
Gute Partnerin: Die Krebsschere (Stratiotes aloides) ist oekologisch sinnvoll, da sie aehnliche Lebensraeume besiedelt und die Strukturvielfalt im Wasser ergaenzt.
Das Mittlere Nixkraut gehoert zur Familie der Froschbissgewaechse (Hydrocharitaceae) in der Ordnung der Froschlöffelartigen. Es ist in Deutschland und der Schweiz heimisch und wird oft als Archäophyt (vor 1492 eingefuehrte Pflanzenart) oder indigene Art eingestuft. Sein natuerlicher Lebensraum sind stehende oder langsam fliessende Gewaesser, wobei diese Unterart oft im Brackwasser oder in kalkhaltigen Seen vorkommt. Morphologisch faellt die Pflanze durch ihre nicht verholzten, krautigen Stängel und die charakteristischen, breitblaettrigen (breitblaettrig) Blattstrukturen auf, die eine Flaeche von etwa 67,79 mm² erreichen.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →