
Natrix helvetica
Auch bekannt als: Ringelnatter
heimisch Deutschland
Specific native_regions cache: Germany · 85%
Die Barren-Ringelnatter (Natrix helvetica) erkennst du an ihrem schlanken Körper, der meist grauen Grundfärbung mit den namensgebenden schwarzen Querbarren an den Flanken und den hellen Mondflecken am Hinterkopf. In deinem Garten hält sie sich bevorzugt in der Nähe von Teichen oder in feuchten, sonnigen Randbereichen auf. Als geschickte Jägerin ernährt sie sich von verschiedenen Kleintieren, wobei vor allem Amphibien und kleine Fische auf ihrem Speiseplan stehen. Da sie wechselwarm (die Körpertemperatur von der Umgebungstemperatur abhängig) ist, benötigt sie Sonnenplätze zur Regulierung ihrer Wärme. Im Februar befindet sich das Tier noch in der Winterstarre (ein Zustand, in dem der Stoffwechsel bei Kälte fast vollständig ruht). Du kannst ihr helfen, indem du Totholzhaufen oder Trockenmauern anlegst, die als sichere Rückzugsorte dienen. Auch Komposthaufen sind wertvoll, da die Gärwärme ideale Bedingungen bietet. Achte darauf, diese Bereiche im Winter nicht umzuschichten, um die Tiere nicht zu stören. Die Anwesenheit dieser Natter ist ein Kompliment für die ökologische Qualität deines Gartens.
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Die Barren-Ringelnatter ist völlig ungiftig und für Menschen sowie Haustiere harmlos. Als streng geschützte Art darf sie weder gefangen, noch verletzt oder eigenmächtig umgesiedelt werden. Bei Gefahr sondert sie ein stinkendes Sekret ab oder stellt sich tot, um Fressfeinde abzuschrecken.
Körper
Körperlänge
200 cm
Diese Schlange gehört zur Familie der Nattern (Colubridae) und ist in Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie Belgien heimisch. Lange wurde sie als Unterart der Ringelnatter geführt, gilt heute jedoch als eigenständige Art. Mit einer Körperlänge von meist 80 bis 120 Zentimetern gehört sie zu unseren größeren Reptilien. Sie lebt vorwiegend tagaktiv (während des Tages aktiv) und ist eng an wasserreiche Lebensräume gebunden, kommt aber auch in strukturreichen Gärten vor.
1 Video zu Barren-Ringelnatter
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF — Occurrence data via GBIF Backbone Taxonomy
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_11875418
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