Bild folgtKI-generierte IllustrationNecrodes littoralis
heimisch Deutschland
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Der Ufer-Aaskäfer (Necrodes littoralis) erreicht eine Länge von etwa 15 bis 25 Millimetern und besitzt einen tiefschwarzen, länglichen Körper mit deutlich gerippten Flügeldecken. Du erkennst ihn zudem an den beim Männchen auffällig verdickten Hinterschenkeln. Dieser Käfer bewohnt bevorzugt feuchte Lebensräume und ist oft am Boden in der Nähe von zerfallendem organischem Material zu finden. Als Mitglied der Gilde der Aasfresser (Nekrophagen) übernimmt er eine unverzichtbare Rolle im Nährstoffkreislauf deines Gartens. Er und seine Larven sind Zersetzer (Destruenten), die organische Überreste verwerten und so den Boden mit Nährstoffen anreichern. Die Larvalentwicklung findet meist direkt im oder unter dem genutzten Substrat statt, bevor die Verpuppung im Boden erfolgt. Um diesen nützlichen Helfer zu unterstützen, kannst du in einer ruhigen Gartenecke Laubhaufen oder Totholz (abgestorbenes Holz) belassen. Solche Strukturen bieten den Tieren wichtigen Schutz und Lebensraum. Auf den Einsatz von chemischen Mitteln solltest du verzichten, um die natürliche Artenvielfalt nicht zu gefährden. Ein locker geschichteter Komposthaufen wird von diesen spezialisierten Käfern ebenfalls gerne als Lebensraum angenommen.
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Der Ufer-Aaskäfer ist ein nützlicher Mitbewohner, der weder deine Pflanzen schädigt noch für Menschen gefährlich ist. Er steht nicht unter besonderem Artenschutz, sollte aber als wichtiger Teil der Bodenfauna respektiert werden. Wegen seiner Vorliebe für Aas empfiehlt es sich, das Tier nicht mit bloßen Händen zu berühren.
Dieser Käfer gehört zur Ordnung der Käfer (Coleoptera) und wird taxonomisch in die Familie der Kurzflügler (Staphylinidae) eingeordnet. Er ist in weiten Teilen Mitteleuropas heimisch und besiedelt Länder wie Deutschland, Österreich und die Schweiz. Die Art erreicht eine Körpergröße von bis zu 25 Millimetern. Seine Lebensweise ist auf die Verwertung tierischer Stoffe spezialisiert, was ihn zu einem wichtigen Akteur in der ökologischen Abfallverwertung macht.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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