Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Carabidae
heimisch Deutschland
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Dieser etwa fünf Millimeter kleine Käfer (Notiophilus palustris) fällt Dir durch seinen metallisch glänzenden, ovalen Körper und die auffallend großen Augen an den Kopfseiten auf. Er gehört zur Familie der Laufkäfer (Carabidae) und ist ein flinker Jäger auf der Erdoberfläche. Du findest ihn meist in bodennahen Schichten, wo er sich zwischen Moosen oder im feuchten Falllaub aufhält. Als prädatorischer (räuberisch lebender) Gartenbewohner spielt er eine wichtige Rolle im biologischen Gleichgewicht, da er sich von anderen kleinen wirbellosen Tieren ernährt. Die Larven entwickeln sich ebenfalls im Boden oder in der Streuschicht und führen dort eine verborgene, räuberische Lebensweise. Um diesen nützlichen Helfer in Deinem Garten zu fördern, solltest Du auf eine abwechslungsreiche Bodenstruktur achten. Das Belassen von Laubhaufen oder Totholz (abgestorbenes Holz) bietet ihm den nötigen Schutz und Lebensraum. Da er empfindlich auf Pflanzenschutzmittel reagiert, ist ein naturnahes Gärtnern ohne chemische Gifte die beste Unterstützung für seine Bestände.
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Nach der Überwinterung beginnen die Käfer mit ihrer Aktivitätsphase am Boden. Es folgt die Paarung und die anschließende Eiablage in das feuchte Erdreich oder die Streuschicht. Die daraus schlüpfenden Larven entwickeln sich räuberisch lebend in der Bodenoberfläche. Nach der Verpuppung schlüpft die nächste Generation, wobei die Tiere in geschützten Bodenbereichen oder unter Naturmaterialien die kalte Jahreszeit überdauern.
Dieser Käfer ist für den Menschen völlig harmlos und gilt als ausgesprochener Nützling im Garten, da er zur natürlichen Schädlingsregulierung beiträgt. Er steht nicht unter speziellem Artenschutz, ist aber ein wertvoller Teil der heimischen Artenvielfalt und sollte nicht bekämpft werden.
Der Käfer (Notiophilus palustris) gehört zur Ordnung der Käfer (Coleoptera) und innerhalb dieser zur Familie der Laufkäfer (Carabidae). Er ist in Mitteleuropa, einschließlich Deutschland, Österreich und der Schweiz, weit verbreitet und heimisch. Diese Art erreicht eine Körperlänge von etwa fünf bis sechs Millimetern und bevorzugt Standorte mit offener Bodenstruktur. Seine Lebensweise ist primär tagesaktiv, wobei er seine Beute mithilfe seiner gut entwickelten Augen aktiv am Boden aufspürt.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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