Bild folgtKI-generierte IllustrationOenothera rosea
Auch bekannt als: Oenothera rosea
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
Mit ihren zarten rosa Blüten und der kompakten Wuchsform fällt die Rosa Nachtkerze (Oenothera rosea) im Gartenbeet sofort auf. Da sie mit genau 0.24 m recht niedrig bleibt, eignet sie sich hervorragend für den vorderen Rand von sonnigen Rabatten. Für deinen Naturgarten ist sie eine interessante Ergänzung, da sie durch ihre sehr leichten Samen, die nur 0.07 mg wiegen, geschickt Lücken besiedelt. Auch wenn für diese spezifische Art keine detaillierten Bestäuberdaten vorliegen, bereichert sie die Vielfalt in deinem grünen Reich durch ihre Blüte im Mai. Wenn du eine Schwäche für filigrane, breitblättrige Gewächse hast, ist diese Nachtkerze genau das Richtige für dich.
Kompakter rosa Blickfang: Die zierliche Mai-Blüte für sonnige Gartenlücken.
Nach aktuellen ökologischen Daten ist die Rosa Nachtkerze besonders durch ihre Ausbreitungsstrategie interessant. Die extrem leichten Diasporen (Ausbreitungseinheiten) von 0.07 mg ermöglichen eine Fernausbreitung durch den Wind, was die Besiedlung neuer Standorte im Garten erleichtert. Ihre Blütezeit liegt im Mai und bietet in dieser Phase eine zusätzliche Nahrungsquelle, auch wenn spezifische Insektenarten in den Datenbanken noch nicht hinterlegt sind. Mit einer Blattfläche von 316.06 mm² bietet sie zudem Deckung für kleine Bodenbewohner. Da sie nicht verholzt, dient die absterbende Biomasse im Herbst als wertvoller Rohstoff für den Nährstoffkreislauf in deinem Gartenboden.
Bitte beachte, dass die Rosa Nachtkerze als nicht kindersicher eingestuft wird. Es ist ratsam, Kinder beim Entdecken im Garten zu beaufsichtigen und darauf zu achten, dass keine Pflanzenteile verzehrt werden. Im Falle eines Unfalls wende dich bitte umgehend an den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Mai
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.236 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz in deinem Garten, damit die Pflanze ihre volle Blütenkraft entwickeln kann.
Achte auf einen gut durchlässigen Boden, da Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich) der Pflanze schaden kann.
Die beste Pflanzzeit ist im Frühling (April bis Mai), wenn der Boden sich bereits erwärmt hat.
Halte bei der Pflanzung einen geringen Abstand ein, da sie mit 0.24 m eher zierlich und kompakt wächst.
Gießen solltest du mäßig; die breitblättrige Struktur kommt gut mit normalen Gartenböden zurecht.
Da die Samen nur 0.07 mg wiegen, verbreiten sie sich leicht durch den Wind; lass die Kapseln stehen, wenn du eine Selbstaussaat wünschst.
Ein Rückschnitt nach der Blüte im Juni hilft der Pflanze, ihre Kraft für das nächste Jahr zu sammeln.
Gute Partnerin: Die Echte Schlüsselblume (Primula veris) – sie ist ebenfalls heimisch, blüht im Frühjahr und ergänzt die Rosa Nachtkerze farblich wunderbar.
Die Rosa Nachtkerze (Oenothera rosea) gehört zur Familie der Nachtkerzengewächse (Onagraceae). In unserer Region ist sie als krautige Pflanze (Pflanze ohne verholzende Teile) bekannt, die ursprünglich aus wärmeren Gefilden stammt und hier meist in Gärten anzutreffen ist. Sie zeichnet sich durch eine geringe Wuchshöhe von 0.24 m und eine markante Blattfläche von etwa 316 mm² aus. Als nicht verholzendes Gewächs zieht sie sich im Winter vollständig in den Boden zurück, um im nächsten Frühjahr aus der Wurzel neu auszutreiben.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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