Bild folgtKI-generierte IllustrationOiceoptoma thoracicum
Auch bekannt als: Rothalsige Silphe
heimisch Deutschland
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Der Rotbrüstige Aaskäfer (Oiceoptoma thoracicum) fällt durch sein auffällig orange-rot gefärbtes Halsschild (der Abschnitt zwischen Kopf und Deckflügeln) auf, welches einen starken Kontrast zu den schwarzen, gerippten Deckflügeln bildet. Mit einer Körperlänge von etwa 11 bis 16 Millimetern ist er eine markante Erscheinung in Bodennähe. In deinem Garten hält er sich vorzugsweise an schattigen Plätzen, unter Falllaub oder in der Nähe von verrottendem organischem Material auf. Als spezialisierter Zersetzer (Destruent) übernimmt er eine unverzichtbare Funktion im ökologischen Kreislauf, indem er Aas und verfaulende Pilze verwertet. Die Larven des Käfers entwickeln sich ebenfalls am Boden und tragen dort zur Humusbildung bei. Du kannst dieses nützliche Insekt unterstützen, indem du wilde Ecken mit Totholz (abgestorbenes Holz) und Laubhaufen ungestört liegen lässt. Eine naturnahe Bodenpflege ohne chemische Hilfsmittel schützt die empfindlichen Larvenstadien im Erdreich. Da er von den Gerüchen organischer Zersetzung angezogen wird, begegnest du ihm oft dort, wo die Natur Altes in Neues verwandelt. Seine Anwesenheit ist ein Zeichen für ein funktionierendes, selbstreinigendes Ökosystem direkt vor deiner Terrassentür.
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Der Rotbrüstige Aaskäfer ist für den Menschen vollkommen harmlos; er beißt nicht und verfügt über keine Giftstoffe. Als nützlicher Beseitiger organischer Abfälle ist er ein wertvoller Gehilfe im Garten, der weder lebende Pflanzen noch gelagerte Erntevorräte beschädigt.
Dieser Käfer gehört zur Ordnung der Coleoptera (Käfer) und wird innerhalb der Systematik in die Familie der Staphylinidae (Kurzflügler) eingeordnet. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien, wobei er besonders in waldreichen oder naturnahen Gartenlandschaften vorkommt. Mit einer Größe von bis zu 16 Millimetern und seinem abgeflachten Körper ist er perfekt an das Leben in der Streuschicht (oberste Bodenschicht aus Laub) angepasst. Er lebt primär als Aas- und Pilzfresser.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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