Bild folgtKI-generierte IllustrationOnychogomphus forcipatus
Auch bekannt als: Kleine Zangenlibelle
heimisch Deutschland
Specific native_regions cache: Germany · 85%
Die Zangenlibelle (Onychogomphus forcipatus) erkennst du an ihrer gelb-schwarzen Musterung, der kräftigen Körperform und den markanten Zangen am Hinterleibsende der Männchen. Diese mittelgroße Libelle sitzt oft auf sonnenbeschienenen Steinen in Ufernähe, um ihr Revier zu überwachen. In deinem Garten ist sie ein Zeichen für eine gute Wasserqualität in der Umgebung. Die Larven verbringen mehrere Jahre im Wasser, wo sie im sandigen oder kiesigen Boden leben und dort räuberisch andere kleine Wasserlebewesen erbeuten. Zum Schlupfvorgang (der Umwandlung zum flugfähigen Insekt) verlassen sie das Wasser und klettern an die Luft. Als erwachsene Tiere jagen sie geschickt andere Fluginsekten direkt im Flug. Du kannst sie unterstützen, indem du auf chemische Mittel zur Schädlingsbekämpfung verzichtest. Ein naturnaher Gartenteich mit flachen, sandigen Zonen bietet den Larven einen sicheren Rückzugsort. Da sie reine Fleischfresser sind, benötigen sie keine speziellen Blüten, sondern einen Garten mit einer hohen Insektenvielfalt als Jagdrevier.
Mehrjährige Larvenentwicklung im Gewässergrund
Schlupf der Libellen nach dem Verlassen des Wassers
Flugzeit der adulten Tiere mit Jagd und Paarung
Eiablage der Weibchen in geeignete Gewässersubstrate.
Die Zangenlibelle ist für Menschen völlig harmlos, da sie weder stechen noch beißen kann. Als nützliche Jägerin reguliert sie die Bestände von Mücken in deinem Garten. Da alle Libellenarten unter Naturschutz stehen, solltest du das Tier lediglich beobachten und nicht einfangen.
Die Zangenlibelle (Onychogomphus forcipatus) gehört zur Familie der Flussjungfern (Gomphidae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz heimisch. Mit einer Körperlänge von etwa 50 Millimetern zählt sie zu den mittelgroßen Arten ihrer Gruppe. Die Art führt eine räuberische Lebensweise, wobei die Entwicklung über ein mehrjähriges Larvenstadium im Gewässergrund erfolgt, bevor das adulte (erwachsene) Tier die Flugphase beginnt.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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