Bild folgtKI-generierte IllustrationParonychia kapela
Auch bekannt als: Paronychia kapela
Unverwechselbar ist die Silberne Nagelwurz (Paronychia kapela) durch ihre silbrig-glänzenden, häutigen Hochblätter (blattähnliche Organe unter der Blüte), die wie kleine Schuppen die winzigen Blüten einhüllen. Als extrem niedrige, mattenbildende Pflanze erreicht sie eine Wuchshöhe von genau 0,05 m und ist damit eine Spezialistin für die kargsten Ecken deines Gartens. In der ökologischen Gartenkultur schätzt man sie als robuste Pionierpflanze (Besiedlerin neuer Lebensräume), die selbst dort noch Boden deckt, wo andere Arten aufgeben. Da aktuell keine spezifischen Daten zu Insektenbeziehungen vorliegen, dient sie vor allem als Strukturgeberin für trockene Mikrolebensräume. Hast du eine heiße Mauerkrone, die noch ein wenig Silberglanz vertragen könnte?
Silberner Teppich in nur 0,05 m Höhe für deine heißesten Mauerritzen.
In der Gartenökologie übernimmt die Silberne Nagelwurz die Rolle einer Spezialistin für Extremstandorte. Mit einer Wuchshöhe von lediglich 0,05 m schützt sie den Boden in Steingärten vor Erosion und übermäßiger Verdunstung. Da in den vorliegenden Bestäubungsdaten keine spezifischen Tierarten verzeichnet sind, liegt ihre Bedeutung primär in der Schaffung von Lebensraumstrukturen auf engstem Raum. Die dichten Matten können kleinen Bodenbewohnern wie Laufkäfern oder Spinnen als Versteck dienen. Ihre Fähigkeit, auf kargem Substrat zu gedeihen, macht sie zu einem wichtigen Baustein für biodiverse Steingarten-Biotope.
Die Silberne Nagelwurz wird in der Datenbank als nicht kindersicher eingestuft. Bitte achte darauf, die Pflanze an Standorten einzusetzen, die nicht als primäre Spielfläche für Kleinkinder dienen. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs oder bei Unsicherheiten kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Pflanzenhöhe
0.051 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Licht: Wähle einen vollsonnigen Platz mit mindestens 6 Stunden direkter Sonne pro Tag.
Boden: Der Untergrund muss sehr durchlässig sein; mische bei Bedarf Sand oder feinen Splitt unter, um einen guten Wasserabzug zu gewährleisten.
Feuchtigkeit: Die Pflanze hat einen sehr geringen Wasserbedarf; gießen ist nur in extremen Trockenzeiten direkt nach der Pflanzung nötig.
Pflanzzeit: Setze die Nagelwurz im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst, solange der Boden frostfrei ist.
Pflanzabstand: Halte etwa 15 bis 20 Zentimeter Abstand ein, damit die Polster zusammenwachsen können.
Bodenvorbereitung: Magere den Boden ab, falls er zu nährstoffreich ist, da sie auf fetten Böden ihre kompakte Form verliert.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht notwendig; die Pflanze erhält sich durch ihren mattenartigen Wuchs selbst.
Vermehrung: Eine Teilung der Polster ist im Frühjahr möglich.
Gute Partnerin: Scharfer Mauerpfeffer (Sedum acre) – beide besiedeln die gleichen trockenen Mauerritzen und bilden gemeinsam einen dichten, teppichartigen Bewuchs.
Die Silberne Nagelwurz gehört zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae) innerhalb der Ordnung der Nelkenartigen. Ursprünglich in den Gebirgsregionen Südeuropas beheimatet, besiedelt sie dort bevorzugt Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und felsige Standorte. Es handelt sich um eine ausdauernde, krautige Pflanze, die nicht verholzt und flach über dem Boden kriecht. Morphologisch sind die glänzenden Nebenblätter charakteristisch, welche die eigentlichen Blüten schützen und der Pflanze ihr metallisches Aussehen verleihen. Sie ist perfekt an nährstoffarme Verhältnisse und starke Sonneneinstrahlung angepasst.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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