Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Geometridae
An ihrer mittleren Körpergröße lässt sich Peribatodes perversaria sofort erkennen. Dieser zierliche Nachtfalter aus der Familie der Spanner wiegt lediglich etwa 0,012 Gramm. Du findest ihn vor allem in warmen Gartenbereichen, da er eine spezifische Temperaturnische (bevorzugter Wärmebereich) zum Überleben benötigt. Auffällig ist seine Lebensweise als monophager (auf eine einzige Pflanzenart spezialisierter) Schmetterling. In der Schweiz ist die Art heimisch und wurde dort bereits mehrfach nachgewiesen. Die Falter sind von Mai bis September aktiv und sorgen in dieser Zeit für die nächste Generation. Eine Besonderheit ist die Überwinterung: Das Tier überdauert die kalte Jahreszeit als Larve (Raupe). Um diesen seltenen Gast zu fördern, solltest du auf einen naturnahen Garten mit vielen heimischen Strukturen Wert legen. Da er sehr spezialisiert ist, reagiert er empfindlich auf Pestizide und den Verlust seiner speziellen Futterpflanze. Wenn du ihn in lauen Sommernächten beobachtest, erlebst du einen echten Spezialisten der hiesigen Fauna.
Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Diese heimische Art sticht und beißt nicht, weshalb keine Gefahr für Menschen oder Haustiere besteht. Da sie sehr spezialisiert lebt, sollte man sie in ihrem angestammten Lebensraum ungestört belassen und nicht umsiedeln.
Körper
Körpergröße
medium
Gewicht
0.0124379211084105 g
Ernährung & Verhalten
Nahrung
monophagous
Temperatur
warm
Überwinterung
larva
Peribatodes perversaria ist ein Nachtfalter aus der Familie der Spanner (Geometridae). Die Art ist in der Schweiz verbreitet und besiedelt dort bevorzugt warme Lebensräume, wie die bisherigen 26 Beobachtungen belegen. Mit einer Körpermasse von rund 0,012 Gramm gehört sie zu den mittelgroßen Vertretern ihrer Gattung. Charakteristisch ist ihre monophage (auf eine einzige Wirtspflanze spezialisierte) Lebensweise, die eine enge Bindung an bestimmte ökologische Bedingungen erfordert. Von ähnlichen Arten lässt sie sich oft nur durch eine genaue Untersuchung der Flügelzeichnung unterscheiden.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
•DAISIE — Alien species in Europe, DACH-Daten
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