Bild folgtKI-generierte IllustrationPersicaria lapathifolia
Auch bekannt als: Polygonum mesomorphum
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
An den oft dunkel gefleckten Blättern und den ährenartigen, weißlich bis blassrosa Blütenständen lässt sich der Ampfer-Knöterich sofort erkennen. Er ist eine ökologisch wertvolle Pflanze für den Garten, da er als Archäophyt (eine Pflanzenart, die bereits vor 1492 bei uns heimisch wurde) fest in die hiesige Natur eingebunden ist. Da er ein Starkzehrer (Pflanze mit hohem Nährstoffbedarf) ist, zeigt er dir zuverlässig an, wo dein Boden besonders kraftvoll und stickstoffreich ist. Seine Samen dienen im Winter als wichtige Nahrungsquelle für Vögel, die in der kalten Jahreszeit auf Energie angewiesen sind. Wenn du eine feuchtere Stelle im Garten hast, die Struktur vertragen kann, ist dieser Knöterich genau die richtige Wahl für dich.
Ein robuster Stickstoffanzeiger, der Vögeln im Winter den Tisch deckt.
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Nach aktuellen ökologischen Erkenntnissen dient der Ampfer-Knöterich vor allem als wichtiger Samenlieferant. Seine Diasporen (Ausbreitungseinheiten) wiegen nur etwa 1,64 Milligramm, was sie zu einer leichten Beute für den Wind, aber auch zur begehrten Nahrung für samenfressende Vögel macht. Da er von Juni bis Oktober blüht, stellt er eine beständige Komponente in der herbstlichen Gartenlandschaft dar. Insekten nutzen die Bestände als Deckung und Lebensraum auf feuchten Böden. Da er keine gefährdete Art ist (Rote Liste: *), kannst du ihn bedenkenlos zur Förderung der Biodiversität in nährstoffreichen Gartenbereichen ansiedeln. Er trägt dazu bei, den Stoffkreislauf auf fetten Standorten stabil zu halten.
Der Ampfer-Knöterich wird in der Datenbank als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn keine spezifischen Vergiftungen gelistet sind, sollten Kinder beim Kontakt mit der Pflanze beaufsichtigt werden. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs oder bei Unsicherheiten ist der Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240 zu kontaktieren.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
Jun – Okt
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.595 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort aus (Ellenberg-Lichtwert 7: sonnig, ohne Schatten durch Bäume).
Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein; vermeide Standorte, die im Sommer stark austrocknen.
Da die Pflanze ein Starkzehrer (hoher Stickstoffbedarf) ist, ist ein nährstoffreicher, fetter Gartenboden ideal.
Pflanzzeit im Frühling ist von März bis Mai, sobald keine schweren Bodenfröste mehr zu erwarten sind.
Achte auf eine Wuchshöhe von 0.6 m und lasse entsprechend Platz zu Nachbarpflanzen.
Eine Bodenvorbereitung mit reifem Kompost deckt den hohen Nährstoffhunger ab.
Da er einjährig ist, solltest du die verblühten Triebe bis zum Frühjahr stehen lassen, um die Selbstaussaat zu fördern.
Gute Partnerin: Das Echte Mädesüß (Filipendula ulmaria) – es liebt ebenfalls nährstoffreiche, feuchte Standorte und ergänzt den Knöterich optisch hervorragend.
Der Ampfer-Knöterich gehört zur Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz weit verbreitet. Sein natürlicher Lebensraum umfasst Ufer, Gräben und Ruderalstellen (vom Menschen geprägte Standorte wie Schuttplätze), wo er auf neutralen bis schwach sauren Böden gedeiht. Morphologisch zeichnet sich diese einjährige, krautige Pflanze (nicht verholzendes Gewächs) durch ihre breiten Blätter und einen aufrechten Wuchs aus. Mit einer fixen Wuchshöhe von 0.6 m bleibt er kompakt und überschaubar. Die Vermehrung erfolgt über sehr leichte Samen, die über weite Strecken durch Wind oder Wasser verbreitet werden können.
1 Video zu Ampfer-Knöterich
2 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →